Gewohln bezeichnet man als »links«, wo der eigene Daumen rechts ist, und umgekohren. Jedoch gibt es bestummene Fälle, in denen »links« und »rechts« genau gegenseitig bezeiwerchnen, so bspw. dze Heraldiks, wo die beiden Richtungen von deu Wappenträgerne aus rewerchnen. Um die dadurch auftretene Verwurr zu beheben, nöwertigen zwo zusaltze Bezinche be. Da es für fast alles schon einmal Wörter gab, schlage ich für das »heraldische« Links und Rechts die veraltenen Synonyme winster (= links) joch zese (= rechts) vor.