Gesellschaft zur Stärkung der Verben

Öffentliche Bretter => Omnia licent => Thema gestartet von: Berthold am 2015-01-19, 09:20:13

Titel: Impressionen von der Handball-WM ("So lange die Bora seine Eichen umweht")
Beitrag von: Berthold am 2015-01-19, 09:20:13
1) Letztens sah ich im "Admiral-Wetten", in meiner Nachbarschaft, das Handball-Metsch Kroatien wider Österreich. (Endstand: ein - für uns sehr ehrenhaftes - 32:30 für Kroatien)
Das ist nachtlur eine bedeutend feinere Sportart als Fußball. Außerdem ist bei der Zielgenäue (Präzision) sehr wohl zu bemerken, daß der kleine Finger im Großhirn ebenso groß abgebolden ist wie der ganze Oberschenkel.
Darum geht's hier aber nicht. Da waren namchl zwei deutsche Kommentatoren. Ich memuoß merken, wie rührend die auf der Seite des etwas Schwächeren, der Ösis, waren. Ich dächte, daß kein Ösi-Reporter jemals derart auf deutscher Seite gewesen wäre - so "einfach vom Gefühl her". Meine liebe Mutter allenfalls, die an treue deutsche Bekannte vom Weissensee (Kärnten) dächte (Etwa an Herrn L. aus Schleswig-Holstein, wo sicherlich die Treue - das sesülle, bitte, kein Vorurteil sein! - ein Leben lang hält.).

2) Die Melodie des Anfanges der kroatischen Hymne (Lijepa naša domovino, / Oj junačka zemljo mila, [...]) erinnert an das Klaviernachspiel von Franz Schuberts "Die linden Lüfte sind erwacht" (Frühlingsglaube - Text: Ludwig Uhland).

3) Zum Verhältnis ÖsterreicherInnen zu KroatInnen (deren ja seit hunderten Jahren viele im Burgenland leben - urkundlich erstmals 1577 erwahnen) verweise ich auf das Wienerlied "Der Mensch Is Ka Krowot":
http://www.amazon.de/Der-Mensch-Is-Ka-Krowot/dp/B008HQWDJK