Gesellschaft zur Stärkung der Verben

Öffentliche Bretter => Omnia licent => Thema gestartet von: Berthold am 2015-09-01, 10:30:10

Titel: Arachnologisches
Beitrag von: Berthold am 2015-09-01, 10:30:10
Die letzte Nettontella? - Ein Haubitzenblatt'l?

Die Zeitschrift "Tarantel" (http://www.wien-vienna.at/tarantel.php) wird, je nach politischer Position der Leserschaft, verschieden eingeurnden: von der so Ur- wie grundgescheiten, hochverantwortungsvollen Stimme zur Kultur (: so schriebe etwa ich, I confess; bin ja dort auch Autor) bis hin zum (so etwa manche Schreiberlinge des "Einkronenschurnals") "Linkslinken Hetz-, Schmier-, Schlamm- & Revolverblatt'l".
Von beiden Seiten wird dabei oft auf die Zoologie vergessen. Großwüchsige Lycosidae (Wolfsspinnen) bilden bekanntlich sand- und staubbedockene Wohngespinste.
Mitsamt einem solchen Gespinst wird das Tier Bruttontel genannt. Die Spinne allein nennt sich Nettontel, während eigentlich nur die Wohnröhre für sich Tarantel heißt.
Im östlichen Österreich ist der "Südrussische Wolf" - Lycosa singoriensis (LAXMANN, 1770) - eine besonders eindrucksvolle Nettontel:
http://www.donauauen.at/nature/fauna/crustaceans/suedrussische-tarantel/2771
Ob bei "Südrussisch" auch eine politische Umpfleichätz besteht?