Gesellschaft zur Stärkung der Verben

Öffentliche Bretter => Omnia licent => Thema gestartet von: amarillo am 2016-10-18, 11:40:08

Titel: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-18, 11:40:08
Beim neulichen Besuch einer vor allem von Studenten frequentorenen Kneipe mußte ich feststellen, daß den mir so vertrauten und liebgewonnenen Wandbeschriftungen in den vergangenen 35 Jahren offenbar keine neuen Impulse abverrichen wurden. Das ist schadest, wurde einem doch früher in der Intimität der Kabine ein gewisses Unterhaltungsangebot unterbritten, das der Notwendike des Aufenthalts  ein wenig Kurzweil hinzufog. Ich möchte diese literarische Tradition wiederbeleben und beginne einmal damit, die Dinge zu bedichten, die man beim ersten romantischen Rendezvous garantoren nicht thematisöre: fäkal - sexual - sozial: alles egal!

Naschen aus Toilettenbecken,
Urinale auszuschlecken,
ist - und das sei hier betont -
nichts, was kulinarisch lohnt.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-18, 15:20:26
Na, dann guten Appetit!

Wenn hier zum Vorschein kommt verschwommen,
was neulich auf den Tisch gekommen,
vermelden glasklar die Gerüche
den Durchschnitt unsrer Mensaküche.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-18, 16:43:59
Einst sah ich der Franzosen Klo,
ich bin ja kein Nationalist!
Und doch bin ich von Herzen froh,
daß unser Klo ist, wie es ist.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-18, 18:46:39
Ist es alles gut verlaufen,
oder zieht sich's in die Länge?
Oder türmt es sich zum Haufen?
Wie's auch sei: Du scheißt 'ne Menge!
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-18, 19:09:26
Nur sitzend hier das Wasser lassen,
ist nichts, was Mannesstolz entspricht;
er muss beherzt den Lindwurm fassen
und würgen – bis der sich erbricht!
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-18, 20:39:41
Bisschen was Zeitgemäßes muss auch sein:

Steinzeitmenschen schrieben Sprüche
an die Tür und an die Wand,
heute wabern die Gerüche
um das Smartphone in der Hand.
Dieses, magisch, zieht flexibel
jeden Schmutz an, denn es ist mobil,
doch das scheint ein kleines Übel
dem, dem's in die Schüssel fiel.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2016-10-20, 16:48:49
Einst sah ich der Franzosen Klo,
ich bin ja kein Nationalist!
Und doch bin ich von Herzen froh,
daß unser Klo ist, wie es ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hocktoilette
Du meinst, das Hockklo sei nicht nett -
nach welscher oder Japsensitte?
Doch seh ich ein begackstes Brett,
denk ich: 'Ein Stehklo, bitte, bitte ...'
Den Amselhahn von einem Manne
reinigt dort oft die Wasserkanne.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-21, 10:20:21
Einst sah ich der Franzosen Klo,
ich bin ja kein Nationalist!
Und doch bin ich von Herzen froh,
daß unser Klo ist, wie es ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hocktoilette
Du meinst, das Hockklo sei nicht nett -
nach welscher oder Japsensitte?
Doch seh ich ein begackstes Brett,
denk ich: 'Ein Stehklo, bitte, bitte ...'
Den Amselhahn von einem Manne
reinigt dort oft die Wasserkanne.
Mir fielen (bei der Sitzung auf dem guten deutschen Klo) da auch andere Reime ein:

Der Brillenträger

Einst sah ich der Franzosen Klo,
ich bin ja kein Nationalist!
Doch wenn die Brille trägt den Po,
bequemer es sich kackt und pisst.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Homer am 2016-10-21, 11:24:22
Perfäktion

Erst mit der Stütze für den Po
vollendet sich das Klassik-Klo.
Dagegen ist das, wo man steht,
nur silberne Latrinität.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Homer am 2016-10-21, 11:53:24
Klar, das geht auch lateinisch:

est hic, quo culum ponimus,
omnino locus classicus,
at contra illa, ubi stas,
argentea latrinitas.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-21, 17:57:48
Herr Hollande bat mich, seine Klarstellung einzubringen:

Nos cabinets, n'oubliez pas,
sont dernier cri - je vous assure.
Mais en danger, j'admets cela,
sont les talons de vos chaussures.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Homer am 2016-10-22, 12:02:09
Goalgetter

Nach hartem Training trifft beim Pinkeln
so mancher auch aus spitzen Winkeln –
was aber lange noch nicht heißt,
dass er nicht an den Pfosten scheißt.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-22, 17:32:31
Magst du auch speisen wie ein König
und laben dich an edlem Wein,
an diesem Orte trennt uns wenig,
hier hast auch du ein Mensch zu sein.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-23, 02:46:17
Der Klopoet im Kackdampf feile
nicht allzulang an Stil und Reim,
denn mancher, eh’ die letzte Zeile
vollendet war, in Ohnmacht
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-23, 08:42:14
All dem, was Menschen so versenken,
Gilt nicht der Fokus der Kritik.
Doch möge bitte niemand denken,
Olfaktorisch sei das schick.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2016-10-24, 11:59:45
Der Klopoet im Kackdampf feile
nicht allzulang an Stil und Reim,
denn mancher, eh’ die letzte Zeile
vollendet war, in Ohnmacht

Das wird ja wohl eher heißen:

Der Klopoet im Kackdampf feile
nicht allzulang an Reim und Stil,
denn mancher, eh’ die letzte Zeile
vollendet war, in Ohnmacht fiel.

Aber damit, lieber Kilian (siehe unten), hätte ich, naseweis & uijegerl, den Witz zerstoren.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2016-10-24, 12:05:36
Ein Hypothema sind wohl die "Häuselsprüche", deren einfachste Form - eines/R Name - im Urfaust vorkommt:

MEPHISTOPHELES.
   Das schadt der guten Sache nicht.
   Dann vordersamst mit dem Logis
   Wüßt ich Euch wohl nichts Bessers hie,
   Als geht zu Frau Spritzbierlein morgen;
   Weiß Studiosos zu versorgen,
   Hats Haus von oben bis unten voll,
   Und versteht weidlich, was sie soll.
   Zwar Noaes Arche war saubrer gefacht,
   Doch ist's einmal so hergebracht.
   Ihr zahlt, was andre vor Euch zahlten,
   Die ihren Nam aufs Scheißhaus malten.

Dieses "gefacht" (vielleicht gar von "fegen"?) läßt es möglich erscheinen, auch Goethen, consiliatorem occultum/secretum, als eines unserer Ehrenmitglieder aufzunehmen. Oder ist er's eh schon?

Ein treffliches G'sätz'l zu den wichtigsten Untergruppen der Häuselsprüche stammt aus Ödön von Horváths "Italienische Nacht". Ich schau jetzt, katakuren, dem oft ätzenden, zum puren Trotze, nicht nach, ob ich's bei uns schon einmal herguschrimp habe:

WIRT plötzlich verträumt. Ich denk jetzt an meinen Abort. Siehst, früher da waren nur so erotische Sprüch an der Wand dringestanden, hernach im Krieg lauter patriotische und jetzt lauter politische - glaubs mir: solangs nicht wieder erotisch werden, solang wird das deutsche Volk nicht wieder gesunden -

KRANZ: Halts Maul, Wildsau dreckige!
   
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Kilian am 2016-10-24, 13:30:57
Der Klopoet im Kackdampf feile
nicht allzulang an Stil und Reim,
denn mancher, eh’ die letzte Zeile
vollendet war, in Ohnmacht

Das wird ja wohl eher heißen:

Der Klopoet im Kackdampf feile
nicht allzulang an Reim und Stil,
denn mancher, eh’ die letzte Zeile
vollendet war, in Ohnmacht fiel.

Der Klopoet hatte seinen eigenen Ratschlag halt orgbehutzen.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-24, 18:28:27
Mit Lust und Wucht und vollem Strahl
verströmt sich Mannesjugend.
Dem Greise wird der Gang zur Qual,
er spröng zu gern das Urinal
und pföffe auf die Tugend.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-25, 04:35:24
Dem Darm pflegt zuzuführ’n der Magen
ein Inkrement an allen Tagen.
Der Darm mag die Kremente lutschen
und kremen, dass sie besser rutschen.
Dem Darmbesitzer wird’s nun bang,
zum Donnerbalken zieht der Drang,
wohin er nun auch schleunigst rennt,
und dort besieht das Ex-krement.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-25, 07:03:25
Klohaiku:

Wär da kein Papier,
noch fändest Du ein Tüchlein,
was opfertest Du?
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-25, 08:40:16
Furtsologie

Freiweg ich tröt’ durchs ganze Haus
und lasse einen Frankfurz raus.

Wenn Klagenfurze dir entschleichen,
ertönt ein Sound zum Herzerweichen.

Kein Mensch spricht noch vom Anstand-Wahren,
wenn ihm ein Schweinfurz ist entfahren;
doch unvergleichlich ist die Qual,
durchdröhnt ein Ochsenfurz den Saal.

Kreuzweise kann mich der Poet,
wenn er auf Längs- und Querfurz steht.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-25, 12:30:43
Furtsologie Nr. 2

Bei Grünenfurzen mancher Bayer
sich sehnt zurück nach Straußfurz-Feuer.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-25, 12:39:42
Altes Wasserklo
— ein Stück Kacke fällt hinein —
so klingt das Wasser
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2016-10-25, 13:09:27
Altes Wasserklo
— ein Stück Kacke fällt hinein —
so klingt das Wasser

Das weiß der Berti schon, Alter, daß sich das an 松尾 芭蕉 lehnt. 古池や蛙飛びこむ水のおと
 - Plumps - -  -
Ein recht nettes Artikelchen: http://www.ziemlichkraus.de/haiku/ruinieren.htm
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Beck Messer am 2016-10-25, 20:05:43
Klohaiku:

Wär da kein Papier,
noch fändest Du ein Tüchlein,
was opfertest Du?

Memüsse es nicht "örpfest" heißen?
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Beck Messer am 2016-10-25, 20:22:48
Ja, ich weiß, dann wären es keine fünf sülben mehr.  :P
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-26, 07:30:02
Furtsologie Nr. 3

Vonwegen wer den Furz zuerst gerochen, dem ist er aus dem Arsch gekrochen:

Ein Treffurz wird, gezielt, mir reichen,
nur deine Luft dir zu verseuchen.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-26, 16:17:48
Furtsologie Nr. 4

Länge und Fürze:

Ich frag, wie hab ich's anzufangen,
um was im Leben zu Erlangen?
Hingegen ist mir völlig schnurz,
was ich mir jeden Tag Erfurz!
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-27, 10:45:58
Mich treibt ein innig-süßes Träumen
Von einer Welt aus reinem Duft.
Und kaum bin ich in diesen Räumen,
Ist jener Traum sogleich verpufft.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-28, 15:11:42
Aus hellem Bergquell erst entnommen,
zum Trinken rein zu uns gekommen,
das Wasser, das ich nun besudel,
röhrend entfleucht im braunen Strudel.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2016-10-28, 17:40:57
Pommerys und Möts und Wöffe
- zweifelsohne: Stargesöffe,
geh'n jedoch wie Gabiko
auf dem letzten Gang ins Klo.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Wortklaux am 2016-10-29, 13:58:38
Potänzprobleme

Manch einer, der mit Druck im Darm
stand vor verschlossnen Türen,
verspürte Drang, auch ohne Charme
Potänze aufzuführen.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2016-11-08, 09:57:01
Ja, ich weiß, dann wären es keine fünf sülben mehr.  :P

Da ich nicht zum Haiku-Kult bereit bin ("Gottbegnadeter 松尾 芭蕉!"), schreimma halt einfach:
Was örpfest du dann?
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-10-24, 11:09:23
Folgendes gehört auch zu den Schüttelversen: Im "Café Hummel" - wo wir einmal, bei unserem Wientreffen, zusammen mit dem unvergeßlichen Günter Gans gesessen sind - kann man sich bisweilen mit Versen oder Verslein umsonst einen Kaffee erdichten. Ich schrieb einmal Schüttelverse, die mir (mich?) dann ein bisserl zu "körperlich" ausgefallen deuchten. Trotzdem schrieb ich sie auf einen Zettel und ieffaschor diesen dann auf einem der beiden, meist etwas pickerten, eben nicht allzu sauberen Männerklos.
Als ich gwan später wiederkohr, war der Zettel schon weg, eher von einem Pseudofeinfühler abgerissen als von einem Poesiefan mitgenommen.

Ein GSV-Mitglied: Was stand denn da oben, Bertl? Jetzt zier Dich nicht!

B.: Folgendes (Ich verbarß es später leicht):

Du bist in Hummels Klo noch nicht im puren Himmel.
Drum gilt für Ehrenmänner wie für Hurenpimmel:
Seid nicht wie Bauern, die auf ihrem Seich so glitten;
Ein Stadtkaffeehaus-Klo hat keine Plumpsklositten!


   
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Kilian am 2018-10-24, 11:17:57
 ;D Find ich gut, besser sich durch Lyrik verewigen als durch Danebenpinkeln.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-10-24, 12:29:03
Eine sehr traurige Mitteilung - nach einem kleinen Witz

Ich danke Dir, theurer Kilian!
Wenn ich jemanden am 2. Männerklo werken höre, pflege ich, quasi mit vertielenen Rollen, Folgendes zu sagen.
A: Und nun unsere Quizfrage: Wie heißt Wiens meistfrequentiertes und -beschissenstes Kaffeehausklo?
B: Äh, ... ich denke, das vom Café "Hummel".
A: Ich darf Sie zu 10.000 Euro beglückwünschen.

Dennoch muß ich mich hier kräftiglich am Riemen reißen und mich ganz, gaanz notwendigerweise entschuldigen. Das Obige hierher zu schreiben ist nämlich eine Geschmacklosigkeit, vor allem, weil ich das "Hummel" fast wie ein zweites Wohnzimmer schätze. Außerdem hat mir der Chef oft Geld vorgestreckt, wenn ich wieder einmal pleite war. Was ist geschehen? Nun, dieser alte Chef, Herr Georg Hummel, ist vor kurzer Zeit plötzlich gestorben. Ich besuchte natürlich die Seelenmesse, die letzten Donnerstag abgehalten wurde. Schwaden des Harzes von Boswellia möglw. sacra. Alle von Euch, die damals im "Hummel" am Stammtisch gesessen sind, bitte ich um ein paar besinnliche Minuten. Auch an den Günther "Gans" zu denken, wäre lieb.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-10-31, 12:04:29
Das heißt aber meistbeschissenes, Bertl!
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2018-10-31, 16:18:56
Es pupt sich bei der holden Maid
nicht so entspannt wie unter Männern.
Doch auch die Maid pupt unterm Kleid,
wie mir berochten ward von Kennern.

Der Unterschied liegt im Radau:
den Mann verlässt ein Donnerstreich.
Ein Zischeln nur entfährt der Frau,
der Nase ist's am Ende gleich.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-11-13, 10:25:51
"Berochten", theurer amarillo, ist ein urklasses Wortspiel! Das ist wohl ein neuer Verbtyp, bei dem etwas, das auch wichtig ist, im Praeteritum (und/oder im Perfekt-"Pfurtzizapf")  anklingt/mitschwingt. Berichten vs. Beriechen. Das war, ohne Zweifel, auch Deine Absicht.
Spontan fiel mir dazu etwas Böses ein: Dieser Lehrer schand manche seiner Schülerinnen. Von schinden vs. schänden.
Dazu ließe sich wohl "een lüttet Tabellken" machen.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2018-11-14, 10:25:12
" Das war, ohne Zweifel, auch Deine Absicht.

Nein, tut mir leid, war nicht meine Absicht, um so viele Ecken habe ich nicht gedacht.
Deine Idee bezulg verschwurbelter Imperfekte klingt allerdings putzig!
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-11-14, 12:48:18
Dann war's halt Dein Unbewußtes, das hier wohl auch im Sinne der GSV am Werke war.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: amarillo am 2018-11-15, 16:05:08
Wohl kaum, hätte mein Unterbewußtsein dazwischengefunken, hätte mein Bewußtsein ihm sofort eins übergebraten und es in seine Schranken verwiesen, da 'beriechen' ja bereits ein starkes Verb ist und somit keiner weiteren Behandlung bedarf.
Titel: Re: Lokuslyrik
Beitrag von: Berthold am 2018-11-20, 10:23:37
Na komm, theurer Rillo, jetzt sei doch nicht gaar so pointiert/puantohren!