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Nachrichten - Erseht!

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2017-09-15, 14:59:43 »
Das war nun nicht meine Absicht! Amtiere bitte weiter!

Wie sieht es ürgb aus, wenn wir jemand anders als uns selbst eine Idee aufzeichnen usw.? Stecken wir sie dann an den Hut des Gegenübers? "Lisa schlug vor, Nudeln zu kochen, der Plan wurde ihr von der Gruppe jedoch rasch aus dem Kopf geschlagen"?  :o

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2017-09-14, 14:46:16 »
an den Hut stecken

als modisches Accessoire verwenden

in die tonne kloppen

sortengerecht entsorgen

aus dem kopf schlagen

exstirpieren

in der pfeife rauchen

vapen

knicken

lateral verformen

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Späße / Re: Auszug aus Noahs Passagierliste
« am: 2017-07-01, 15:50:41 »
einen Zeber und eine Zebra
einen Käfer und eine Käfin
einen Biber und eine Bibin

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Späße / Re: Auszug aus Noahs Passagierliste
« am: 2017-06-30, 10:39:28 »
einen Foraal und eine Forelle
... einen Quell und eine Qualle?

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Späße / Re: Kleinigkeit
« am: 2017-04-13, 20:57:08 »
Hi! Aus Aktualitätsgrund kommt nun als Link das Mastodon-Ding, wo Symbol 5 vom Symbolvorrat nicht vorkommt: https://oulipo.social/about
Und Journalismus dazu gibts auch schon: https://motherboard.vice.com/en_us/article/its-like-tweeting-but-you-cant-use-the-letter-e

Im Idiom Schottlands, Cornwalls und so fort ist das sogar machbar. Im GSV-Originalidiom... nicht so gut. Das Tuwort ist schuld: Will Konjugation. Braucht Tabu-Symbol. Schad.

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Sprache / Re: lebendig
« am: 2017-02-20, 12:23:30 »
In jungen Jahren habe ich mich sehr gewundert, warum diese eine Figur in der Herr-der-Ringe-Reihe einen so fiesen Namen wie "Elendil" hat. War der ein besonders elender Typ, oder was? Dann stellte sich die fancy Betonung auf der zweiten Silbe heraus (Eléndil) und ich verlor schlagartig das Interesse. Naja.

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Sprache / Re: Katachresen
« am: 2017-02-14, 18:24:37 »
Zingel um, was dich umzingelt!

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Späße / Re: misread words
« am: 2017-02-08, 10:48:38 »
Oh, so einen Verleser hatte ich heute morgen auch:

Das Amt für Einwohnerwesen [= belebt] erhebt ab sofort eine Zusatzgebühr in Höhe von einem Euro für die Annahme von Bargeld über 10 Euro.

statt

Das Amt für Einwohnerwesen [= abstrakt] erhebt ab sofort eine Zusatzgebühr in Höhe von einem Euro für die Annahme von Bargeld über 10 Euro.

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Sprache / Re: Anfrage
« am: 2017-02-06, 13:51:23 »
Ich würde zumindest alle drei unterschiedlich transkribieren:
harrt: [haʀt] - unsicher, ob das [ʀ] da wirklich hingehört, denn wenn man sich mit Linguistik befasst, leidet das Gehirn darunter und man ist zu keinen realistischen Wohlgeformtheitsurteilen mehr fähig.
hart: [hɐt] - kurzes a, vokalisiertes r.
haart: [hɐːt] - langes a, vokalisiertes r.

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Sprache / Re: ragen
« am: 2016-12-29, 18:47:51 »
Man könnte natürlich über das beschriebene Phänomen heftig abragen, also sich einer übertriebenen Rage hingeben. Aber das wäre ja immer noch eine Rage über etwas. Damit das jugendsprachlich-fremdwortlich klingende abragen etwas seriöser wird, bietet sich das französisch-nasal wirkende Synonym enragieren an. Aber das ist auch wieder mit "hinein-ragieren" zu übersetzen, oder? Ich glaube, Rage ohne Richtung ist tatsächlich ein durch und durch ungrammatisches Konzept.

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Sprache / Re: Woerter, die ihr eigenes Gegentum bedeuten
« am: 2016-12-04, 13:36:30 »
Da stimme ich zu.

Ich ärgere mich ähnlich stark, wenn jemand mir sagt, irgendwas wäre eine "fixe Idee". Ich verstehe das als "festgefahrene Idee", ein Gedanke, der einen schon lange beschäftigt und von dem man einfach nicht mehr loskommt. Der Sprachgebrauch der übrigen Welt zeigt mir aber, dass es Leute gibt, für die eine fixe Idee eine eben erst entstandene Idee ist, also eine, die einem gerade mal eben fix eingefallen ist.  ???

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Omnia licent / Re: Straßennamen
« am: 2016-11-08, 16:03:39 »
In Bremen findet man:

Zum Falsch
Zum Krempel
Zur Ziese
Uppe Angst
Trupen
Stubbenstock
Sorgenfrei
Sandstücke
Onkel-Bräsig-Weg

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Sprache / Re: Exklusives "und"
« am: 2016-10-13, 10:02:19 »
Danke für die Kommentare! Nach euren sehr guten Argumenten...

Dass „die Schnittmenge leer ist“, scheint mir allerdings keiner der Sätze auszusagen, zu präsupponieren oder zu implikatieren, auch nicht, wenn man die Vereinigungsmengen-Lesart wählt. Sie implikatiert, dass die Mengen nicht gleich sind, aber das heißt ja nicht, dass sie gar keine gemeinsamen Elemente haben.

... muss auch ich einsehen, dass es keinen Grund gibt, warum die Schnittmenge leer sein muss.

Spielt die Reihenfolge eigentlich eine Rolle?
Wir nehmen mit, was uns gehört und was uns gefällt.
Wir nehmen mit, was uns gefällt und was uns gehört.


Aus irgendeinem Grund kommt die erste Variante mir eher restriktiv vor (wir lassen einige Gegenstände da, die uns zwar gehören, die wir aber nicht mögen), während die zweite die Menge der mitgenommenen Gegenstände eher zu vergrößern scheint (wir nehmen alles mit, was wir mögen, und zusätzlich noch alles, was uns eh schon gehört).

Verfluchte unvollständige Zitate.

Einerseits hast du recht, entschuldigung fürs Verschweigen des restlichen Satzes. Aber andererseits macht die Fortsetzung es für mich noch verwirrender. Für mich bedeutet der ganze Satz ungefähr das:
Es ist dir gesagt, was gut ist - nämlich Gottes Wort halten - und was Gott von dir fordert - nämlich Liebe üben und demütig sein.
Tricky, dass der erste Teil zwei Gruppen ankündigt und danach drei verschiedene Dinge folgen.

Meine letzte Erklärung für die für mich naheliegende exklusive Lesart ist, dass ich die Konstruktion mit den koordinierten freien Relativsätzen sonst fast nur aus Beispielen kenne, in denen es explizit um Kontraste geht:
Ich weiß, was ich darf und was ich nicht darf.
Wir denken an das, was hinter uns liegt und das, was uns bevorsteht.


Letztendlich muss ich wohl damit leben, dass manche Fälle mehrere Lesarten erlauben und andere nicht. Übrigens geht es mir nicht um korrekte Bibelinterpretation, sondern um das Ausloten eventuellen sprachlichen Schabernackpotentials.  ;D

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Sprache / Exklusives "und"
« am: 2016-10-12, 22:37:24 »
In einem Gespräch mit zwei Familienmitgliedern wurde ich heute in einen Streit über die von einem der Beteiligten gehaltene Predigt verwolcken. Der Bibelspruch lautete:

Zitat
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, ...

Wir konnten uns einfach nicht darüber einig werden, wie diese Umstände mengentheoretisch abzubilden wären. Ich teile die Ansicht, dass die Schnittmenge leer ist, der Gepredigthabende betor natürlich, dass das dann ja inhaltlich gar keinen Sinn machen würde.
Wie seht ihr das in diesem Fall? Und tritt das Phänomen so auch im Alltag auf? Ist es euch schon mal begnogen?

Wie ist es mit diesen Beispielen?

Wir sammeln ein, was uns gehört und was uns gefällt.

Wir nehmen mit, was uns gehört und was wir tragen können.

Wir kaufen, was wir mögen und was wir uns leisten können.

Ich lerne, was mir Spaß macht und was mir gute Noten einbringt.

In einigen davon halte ich eine nichtleere Schnittmenge für möglich, aber in allen Fällen denke ich, dass Schnittmenge und Vereinigungsmenge nicht identisch sind. Und ihr?

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Omnia licent / Re: PerVers XX, dritter Anlauf
« am: 2016-09-28, 13:55:23 »
Als nichtdabeigewesenes Wesen weiß ich das Protokoll sehr zu schätzen, danke dafür!
Anmurk: Bzgl. BIG RIP kekünne man sich mit dem Autor dieser Webseite in Verbindung setzen: www.erstesprache.com
Aber aufgeparst! Der Autor meint es anscheinend ernstestens.

Zitat
Den Sinn des Lautes A leiten wir zunächst aus den Sprachen Ainu, Maasai, Lushootseed, der Aleuten, Tupi-Guarani, Seneca, dem Irischen, Koyukon-Athabaskan, dem Altindischen (Sanskrit), dem Vietnamesischen und Yir-Yoront ab.
Dies geschieht im Zusammenhang einer grundlegenden Lebensdynamik, wie sie sich aus der Meditationserfahrung beobachten und in Ausdrücken der Philosophie anschaulich schildern läßt.
 
Der allgemeinste Sinn von A ist sein, existieren, „existieren" im Sinne des lateinischen Wortes „ex-sistere" = "heraustreten, sich herausstellen". „Heraustreten" woraus ? Was war das Innen-Sein ?

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