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Nachrichten - AmelieZapf

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2009-12-31, 15:40:59 »
Hallo miteinander,

hier zum Jahreswechsel ein paar heitere (und foll danebene) Schnappschüsse aus dem letzten Jahr:


In der Nähe von Biberbauten ist auch mit einer höheren Dichte an Einbrechern zu rechnen.
Gesehen in Neuzelle/Brandenburg.


Hier wird noch wirklich gearbeitet. Hier ist man ganz tätig.
Gesehen in einem Kiosk in Berlin-Neukölln.


Nach Ronald Reagan ist Ketchup ein Gemüse. Nach dem Wirt des "Paulaner-Stüberl" auch Seelachs.
Gesehen in Berlin-Moabit.


Offensichtlich sind auf der Gardine Gemsen oder Steinböcke abgebolden. Oder was sonst sind Hochziegen?
Gesehen in Frankfurt/Oder.


Durch diese hohle Gasse kommt mir niemand!
Gesehen in Lenk/Simmental, Schweiz.


Deppenapostroph als neuer Sinngeber im fernen Osten: "Achtung, eine Durchsage: Herr Leberkä, Sie haben ihre Semmel in der Metzgerei liegengelassen! Bitte holen Sie sie dort umgehend ab!" Mit Letscho wäre das nicht passiert...
Gesehen in Frankfurt/Oder.


Kunden, wehrt euch! Wider die Beamtendiktatur!
Gesehen in Berlin-Friedenau.

Einen guten Rosch wünscht

Amy

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2009-12-21, 16:52:37 »
Hallo Amarillo,

Gershwin und Rex Gildo auf meinem Mandolinchen zu einer späten Symbiose zu verhelfen.

Was das Zitieren und Verwursten von musikalischen Banilen angeht, so ist das so abseitig und ordinär nicht. Schon mal was von Bachs "Quodlibet" aus den Goldberg-Variationen gehoren? Bei den Romantikern war's sowieso gang und gäbe. Das Bonmot davon, dass die Melodie eine Hure sei, ist gar nicht so unwahr.

Grüße,

Amy

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2009-12-21, 00:04:45 »
Hallo miteinander,

Ich halte recessus narrativi für lediglich mäßig interessant, wenn es um das Stärken von Verben geht.

Damit haben allerdings alle anderen g'storknen Nomina auch nichts zu tun, auch nicht die aus den Starkverben gewobenen Sprachschätze etc. pp. Dann dedürfe unsere Seite nur noch aus der Verbenlyste bestehen, was in niemandes Sinn sein kann.

Für mich ist das pure Wissensprostitution, die mir manchmal auf den Keks geht.
und
b) An den Formen stößt sich kein Schwein, es sind mehr die inhaltlichen und syntaktischen Probleme, die ich nicht entkorken kann.

Seinerzeit in der Schule hatte ich bei einer erklalcken Teilmenge des Lehrerkollegiums Redeverbot im Unterricht, da meine gedalnken Bocksprünge offenkundig einen georndenen Fortgang des Unterrichts bei einigen Lehrkräften verielten hätten. Heute, als Selbständige in der sogenannenen "Kreativwirtschaft" sind ebensolche Bocksprünge und von sonstwo an Haar, Bart und dem großen Zeh herbeigezogene Querverbindungen und Zitate mein Kapital. Ich lebe von meinem krausen Hirn, dem es halt manchmal einfällt, über die Harmonien von, sagen wir, abgedroschenen Jazzstandards wie "My Baby Just Cares For Me" oder "Night & Day" ein paar Takte von noch abgedroscheneren Gassenhauern wie "New York, New York" oder "Ein Schiff wird kommen" zu verbraten. Das funktioniert tatsächlich, das Publikum schmülnzt und ich darf wieder eine halbe Stunde lang Kunst mit großem K produzieren, bevor die nächste Aha-Erlebnis-Spritze fällig wird. Diese Fah mache ich in Teilen zumindest dafür verantworlt, dass ich in Zeiten schrumpfender Kulturetats noch nicht am Hungertuch nage. Der Engländer sagt: Go figure... You go, Bertl!

d) Was anwältelst Du herum? Ich or doch bloß meinen eigenen Beschrunk dokument.

Sollte ich Bertholdens angewlalten haben, so bedaure ich meine vorausgeielene Freche harlz, da meine mindere Beredsamkeit kaum ausriche, eine Bertholdische Suada würdig zu vertreten. Allerdings erscheint mir der Anurch in diesem Foro immer noch als  schützenswertes Gut und dazu gehört eben auch, dass jede, und sei es noch so crinal herbeigezogene Ossiez hergeschrieben werden kann. Und Anwältin solcher Anurch bin ich gern.

Grüße,

Amy

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2009-12-20, 11:04:22 »
Hallo miteinander,

Ich habe auch nach mehrfachem Lesen mal wieder nix verstanden. Bin ich eigentlich so blöde, oder was ist hier los?
Bitte nicht antworten, ich nehme meine beschronkene Auffassungsgabe hinsilcht Deiner Schriebe von nun an als eine Art minderwertiger genetische Disposition meinerseits einfach mal hin.  DAS FORDERT MICH ÜBER !

Ich bin bei den Beiträgen von Bertl auch jedesmal überfordert.
Aber ich weiß ja nicht, ob da das Genie spricht oder irgendwas anderes. 

Ich weiß nicht, was ihr alle habt. Einerseits Neutsch und mmU wollen, wenn das aber wirlk jemand mit Ernsthuft umsetzt, überfriorden sein oder zuwenigst so tun. Auch Recessūs narrativi habe ich bis jetzt nur von Bertholden und mir gesehen (oder täusche ich mich?). Und, falls das jemand nicht mitbekommen haben sesülle: "Adios, Oida" ist das Palindrom.

Grüße,

Amy

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Spitzfindigkeiten / Re: foll daneben
« am: 2009-12-10, 13:26:43 »
Hallo miteinander,

nun ja, im Englischen ist der Dacia Staublappen doch auch nicht besser.

Grüße,

Amy

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Hallo Thetabet,

1273) Schädliche Software die ausschließlich eine französische Automarke befällt (akustisches Beinkleid)

1273) Renault-Viren => renovieren.

Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Re: Fremdspralche Nominalablitte
« am: 2009-12-03, 08:47:10 »
Hallo Katakura,

... ach, übrigens: versuchen nicht auch die dulmmen braunen gesellen, weitgehend auf fremdworte zu verzichten und begriffe so doitsch wä nor mööglich zu machen? ... nicht, dass wir hier mit solchen übertragungsaktionen in eine ahlne ecke geraten! :o

Ich glaube nicht, dass wir uns dieser Gefahr aussetzen, denn
  • es geht hier ja nicht um die Eindeutschung von Fremdwörtern, sondern um die Übernahme schöner/einfallsreicher Wortkonstrukte aus fremden Sprachen, die es in der Form im Deutschen noch nicht gibt, mithin also um Bereicherung, nicht Ersatz,
  • sind Frankreich und Island trotz ihrer fremdwortfeindlichen Haltung stabile Demokratien.

Liebe Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Re: Fremdspralche Nominalablitte
« am: 2009-12-02, 09:40:56 »
Hallo Übertreiber,

Ich weiß noch nicht so recht, wie man aus dem Französischen ableiten sollte. Hier wären zwei Vorschlüge:
Garage -- Abstellung / Abstall
von éviter qc. -- Evitation („Ausweichung“, Auswich), entsprechend evitieren

Ich dachte eher ans Übersetzen der Wortbestandteile und anschließendes Basteln eines legitimen deutschen Worts daraus. Zum Beispiel gibt's im Französischen so herrliche bebindestrochene Worte wie l'essuie-tout für die Küchenrolle, das wörtlich zum Wisch-alles-ab mutöre. Eleganter wäre der Alleswischer. Aber das war ein dummes Beispiel, Französisch zählt halt nicht zu den Sprachen, die ich sehr gut beherrsche, insofern komme ich jetzt nicht auf die Schnelle auf bessere Beispiele.

Das kannst aber doch sicher Du!

Liebe Grüße,

Amy

39
Neue Ideen / Re: Fremdspralche Nominalablitte
« am: 2009-11-30, 20:07:56 »
Hallo miteinander,

Jaha! Gute Erklur!

Genau. Jetzt wird's kreativ, jetzt kömmt Schwung in den Diskuss.

Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Re: Fremdspralche Nominalablitte
« am: 2009-11-26, 16:21:55 »
Hallo Katakura,

... hieße das also, ein sehr allgemeines wort mit reilch verwaschener bedut neu zu schöpfen, um damit ein knappes dutzend spezifischer deutscher worte (zu deiner obigen auflust föge ich noch ungemach, notlage und entbehrung bei) zu ersetzen? ... worin läge denn der sinn dessen? ... eine eindutsch welch fremdzüngigen wortes auch immer erscheint zumindest mir nur sinnvoll, wenn es noch keine passende entspruch im eigenen wortschatz gibt ... aber quasi den umgekohrenen weg gehen und der verurm des deutschen wortschatzes weiteren vorschub leisten ??? ... das wäre in der tat diabolisch ... oder sehe ich das ganze zu eng? ....

Nein, nicht der Verurm, sondern der Berirch soll Vorschub geliesten werden! Ein Wort mehr -- ist doch schön. Zusaltz leistet man auch noch einem erklorenen Hauptanliegen der GSV Vorschub, der mmU nalm.

Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Fremdspralche Nominalablitte
« am: 2009-11-25, 09:43:02 »
Hallo miteinander,

beim Eintragen des neuen englischen Starkverbs "strain-strun-strun" ist mir ein Beispielsatz eingefallen, der mich auf eine diabolische Idee brachte: The Timmons's family life was strun due to financial hardship.

Das Diabolische daran ist hardship, was als Hartschaft trefflich eindiutschen werden und sich damit als schönes Synonym zu Bedrängnis, Beschwernis, Drangsal, Elend, Härte, Mühsal, Not gesellen kekünne.

Ich vermute, derlei Wörter gibt's mehr. Isländisch soll ja reich daran sein. Weiß jemand weiter?

Liebe Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Re: Kausativ
« am: 2009-11-19, 08:33:06 »
Hallo Gemeinde,

meine Schweizer Agentin hat mir geburtstags ein schweizerdeutsches "Dialäktwörterbuch" geschacht. Gestern fiel mir beim Durchblättern es härrlichs Schwiizer Kuusativli auf:

lächere: zum Lachen reizen.

Vermutlich ist da noch mehr drin. So etwas wäre doch hochverdiutschen, als "lächern", auch was für die Liste, oder?

Grüße,

Amy

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Neue Ideen / Re: Wörter
« am: 2009-11-18, 20:19:27 »
Hallo miteinander,

'Ü·ber·ˌtan <m.; -en; -en> der, welcher dem Untertan was zu sagen hat

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Liebe Leute,

ich habe mir gestern in der Bibliothek meines Vertrauens das Bändchen "Starckdeutsch: oine Orrswuuhl dörr schtahurcköstn Gedeuchten" von Matthias Koeppel besurgen (Fischer Taschenbuch, Ffm 1993). Ein Großteil des Œuvres leider kreist um zwei besondere Vorlieben des Autors: Pöllzonur (müdd Dappulkurrn) und die Sackxsuulliteit, was leider auf Dauer eine gewisse Ermiad hervorruft.

Wo er hingegen diese Pfade verlässt, ist er bisweilen genial. "Hondekaucke", "Undüreckt", "Dr Landtenschauftz-Muhlör", "Wuhlplackkautn" u.ä. sind harrl humorige Würfe. Zur Nachlas empfohlen.

Liebe Grüße,

Amy

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Über die GSV / Re: EPISTVLAE·AD·ADMINISTRATOREM
« am: 2009-11-09, 09:01:49 »
Hallo Scheff,

mir ist aufgefallen, dass es mannigfache zu kreierende Gegenteile gibt, die nicht ins Schema "Entneinung" passen (Bsp.: rechtschaffen - fehlschaffen, Epistel - Impistel (gewissermaßen als Brief an sich selbst, als Selbstbetrachtung à la Marc Aurel)). Wo kommen solche hin?

Liebe Grüße,

Amy

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