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Nachrichten - Grinsekater

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Sprache / Re: Zusammengesotz'ne Verben
« am: 2006-10-06, 19:12:16 »
Joha! 1991 drock man in das genannte Wörterbuch:
,,ma|schi|ne|schrei|ben (R 207); ich schreibe Maschine; weil er maschineschreibt; ich habe maschinegeschrieben; maschinezuschreiben; [hihi!]"
Die zugehörige Rechtschreibregelerläuterung begründet die Zusammenschrift damit, daß das Substantiv ,,verblaßt" sei. Von Österreich ist leider nicht die Rede.

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Sprache / Re: Woerter, die ihr eigenes Gegentum bedeuten
« am: 2006-10-03, 19:54:24 »
(Eigentlich gibt es nur sehr selten Dinge, die wirklich untereinander sind, wie zum Beispiel den Nord- und Südpol; und vielleicht gibt es gar keine Dinge, die übereinander sind? Jedenfalls fällt mir so spontan nichts ein.)
Mond und Erde! Aus Raumfahrer- bzw. Erdenbürgerperspektive jedenfalls.

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Späße / Re: Wumbaba
« am: 2006-09-27, 10:36:17 »
Da sollen sich meine lieben Artgenossen mal nicht wundern, wenn allenthalben despektierlich über Katzenmusik gesprochen wird. Recht amüsant war das Filmchen ja immerhin, herzlichen Dank. Zukünftig möge man bittesehr genau unterscheiden zwischen dem gepflegten Umgangston einer Grinsekatze und eben jener Katzenmusik, die mit ,,sprechen" kaum passend beschrieben ist.
(Hinzu kommt, daß richtige Grinsekatzen sich nur in sphinxhaften Sinnsprüchen äußern sollten, aber für das Forum der ehrwürdigen Gesellschaft mache ich gern eine Ausnahme.)

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Späße / Re: Wumbaba
« am: 2006-09-26, 18:41:43 »
Liebe VerbOrg,
zweifelsohne bin ich Teil dieser Verschwörung, da ich nicht umhinkann zu behaupten, daß ich die Aussprache Freund Langhaars sehr deutlich finde, und zwar sowohl sein optisches ,,da" wie auch sein rein akustisches ,,ba". Das ,,da" nicht ganz so deutlich wie das ,,ba", zugegeben, aber von allen mir geläufigen Mitlauten höre ich am ehesten ein d heraus.

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Späße / Re: Wumbaba
« am: 2006-09-26, 18:18:12 »
Bei mir jedenfalls funktioniert es mit dem zweiten Video. Ich kann sogar mitten während des Abspielens die Augen schließen oder öffnen, und das Klangerlebnis springt schlagartig von ,,da" zu ,,ba" oder umgekehrt. Beeindruckend.

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Sprache / Re: Ringen mit der Bauernsprache
« am: 2006-09-23, 18:02:39 »
Ein wirklich ergötzliches Schriebelein - danke dafür!
Ich habe von Untersuchungen gehört, dass die Saxophonen* einander viel weniger ins Wort fallen als Anderszüngige, weil das Verb so lange auf sich warten lässt.
Hast du zufällig auch von den Untersuchern gehört? Eine Quellenangabe könnte mich beglücken.

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Späße / Re: Kleinigkeit
« am: 2006-09-22, 12:59:08 »
Beinahe hättest du mich in profunde Selbstzweifel gestürzt, o Agricola, sehe ich doch in mir weder einen freien Sänger noch Senger, geschweige einen Meistersinger, welchen Letztgenannten ich nicht einmal sähe, sänge ich, denke ich. Glücklicherweise jedoch entsang ich mich rechtzeitig, daß ich mich nie ganz als Teil dieses seltsamen Volkes gefühlt habe, dessen Sprache ich weder beherrsche noch verstehe, aber mag, und dessen Angehörige das Bier dem Weine vorziehen; woraus folgt, daß singsangbairisch nicht kunding zu sein ich mich nicht zu genieren genötigt fühle.

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Späße / Re:Kleinigkeit
« am: 2006-09-20, 22:58:01 »
In meinem Heimatort Freising
Kommt da der Freischütz her? Ich habe mich schon immer gewundert, dass der Schütze so gut singen kann.
Nicht, daß ich wüßte. Aus meiner Grundschulzeit erinnere ich immerhin noch, daß der Ort irgendwann zwischen den Bajuwaren und heute ,,Frigisinga" oder ,,Frisinga" genannt wurde, nach einem ,,Friso" oder ,,Frigiso", wenn ich oder gar meine damalige Lehrerin nicht irren. Im Kreis der Freisinger Bogenschützen jedenfalls - wobei Kreis nicht das rechte Wort ist, denn zumeist bilden Schützen ja eine Linie - ist mir damals kein herausragender Sänger aufgefallen. Aber das muß ja nichts heißen.

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Neue Ideen / Re:Verb-Substantiv-Hendiadyoine
« am: 2006-09-19, 19:57:41 »
Aber das 'Menge-Güthlingsche' Deutsch-Latein-Wörterbuch (ein Deutsch-Altgriechisch-Gegenstück kenne ich nur in bescheidenerem Format) ist doch nicht schlecht, nur weil's einen gelben Einband hat und weil halt 'Lang & Gscheidt' draufsteht.
Mein langgescheites Griechisch-Deutsch-hin-und-wieder-zurück-Gegenstück stammt aus den Federn von H. Menge (welch ein Zufall), K.-H. Schäfer und B. Zimmermann. Inhaltlich verhält es sich aber zu dem, was mir vorschwebt, wie haltbare Magermilch zu frischer Sahne. Aber daß ein ungeliebter Verlag im Allgemeinen noch kein schlechtes Buch ausmacht, damit hast du natürlich recht.

Weiter zu den Hendiadyoinen: ,,Neugier" ist wirklich schwierig, finde ich. Mir fällt nichts ein als allgemeine Synonyme zu ,,gieren":
Meine Neugier lechzt/trachtet nach Kenntnis!

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Späße / Re:misread words
« am: 2006-09-19, 13:11:03 »
Selbstverwaltungsszene -> Selbstvergewaltigungsszene

Im gelesenen Text wurden einer Organisation sektenartige Strukturen, Rituale et c. vorgeworfen, da kommt man schonmal auf sowas.

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Neue Ideen / Re:Verb-Substantiv-Hendiadyoine
« am: 2006-09-18, 22:02:49 »
Nee, mein Wunsch will was zum Blättern. Ist doch viel entspannender und anregender.

Den sog. ,,kleinen" Georges Deutsch-Latein hat mein Besitz in Papierformat, der ist prima.

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Neue Ideen / Re:Verb-Substantiv-Hendiadyoine
« am: 2006-09-18, 21:31:59 »
Zitat
dís "zweimal", tósoi "so viele"
Mein Gesuch muß doch sehr bitten! Meine Meinung spricht sich dafür aus, ,,zweimal" und ,,zweifach" durchaus zu unterscheiden, folglich:

Polladiadiplasiôn
(Vielleicht aber sollte man doch ,,einiges" statt ,,vieles" setzen.)

Nebenbei: Kann mir einer der Anwesenden ein gutes Deutsch-Altgriechisches Wörterbuch empfehlen? Mit dem Langenscheidt ist meine Unzufriedenheit ganz und gar nicht glücklich.

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Neue Ideen / Re:Verb-Substantiv-Hendiadyoine
« am: 2006-09-18, 17:13:26 »
Gemäß dem Vorbild (vermutlich Luther, jedoch irritiert mich das ,,nach" in der Übersetzungsangabe ein wenig) wäre die possessive Form zu gebrauchen: Mein Erstaunen ist verblüfft.

In der reflexiven Variante gingen wir wohl auch bisweilen des (wie ich finde) Witzes an der Sache verlustig:
Die Hitze erglüht mich. -> Es ist einfach so warm, daß ich glühe.
Meine Hitze erglüht. -> Hier ist es eine starke Gefühlsregung, welche mir als Wärme erscheint.
Kälte erklirrt mich. -> Für meine Begriffe wieder eine äußere Kälte, die zum Beispiel meine feuchten Haare gefrieren und klirren läßt.
Meine Kälte erklirrt. -> Klingt mir eher nach klirrender Gefühlskälte. Gefällt mir.

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Neue Ideen / Verb-Substantiv-Hendiadyoine
« am: 2006-09-18, 13:36:03 »
Oder müßte es ,,Hendiadyoinen" heißen, analog zu ,,Scheunen"? Wie auch immer, gestern las ich jedenfalls ganz am Ende des Buch Hiob in der Bibel (Text ,,nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers"):

Da nun der Herr diese Worte mit Hiob geredet hatte, sprach er zu Eliphas von Theman: Mein Zorn ist ergrimmt über dich und über deine zwei Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.
(Hiob 42, 7)

Und mein Wohlgefallen ward entzücken von diesem Einfall, ein Gefühlsverbum statt auf die fühlende Person auf ein passendes Gefühlssubstantiv zu beziehen! Mir fallen auf die Schnelle noch ein:

Trauer ist betroben.
Wohlgefallen ist entzücken. oder Dem Entzücken wohlgefällt.
Schamgefühl errötet. (etwas daneben)

Aber was macht beispielsweise Schmerz? Leidet er? Tut es ihm weh? ,,schmerzen" wäre ja langweilig.

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Späße / Re:Kleinigkeit
« am: 2006-09-16, 19:42:42 »
Dazu fällt mir ein:

In meinem Heimatort Freising (den kürzlich der Papst in die Nachrichten brachte) hing lange Zeit ein Plakat mit der Aufschrift: ,,Nieder mit der Westtangente!" Eine gute Freundin, die regelmäßig mit dem Bus dort vorbeifuhr, frug sich monatelang, wirklich monatelang, womit die arme West-Tang-Ente nur die Leuten verärgert habe.

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