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Benachrichtigungen - Tschabrendeki

#46
Neue Ideen / Re: Infinitivendung -en
2008-04-23, 16:52:20
Ja, genauest!
#47
Neue Ideen / Re: Unpersönliche Verben
2008-04-23, 15:52:20
Ja also Wetternachrichten sind ja sowieso die Schauplätze der unpersönlichen Verben.

Aber: wie verlegen sind ja sie, wenn sie ausdrükken wollen, dass diese oder jene Wetterfront hier und da "Regen verursacht" stattdessen zu sagen:

"Die kalte Wetterfront, die uns morgen erreicht regnet über München und weht in Nürnberg. In Berlin könnte sie auch ein bisschen hageln. Aber über Rostock wir sie schon scheinen."

#48
Neue Ideen / Re: Unpersönliche Verben
2008-04-23, 15:33:01
Zitat von: Agricola am 2008-04-23, 15:22:28
Interessant wären allerdings Formen ohne "sich", eben wirklich wie "es regnet", also zum Beispiel
"Es schreibt." (überall wird geschrieben)
"Es drängelt." (die Leuten schieben von allen Seiten)
oder auch mit transitiven Verben:
"Nach der Oper singt es überall im Foyer die Tenorschnulze."

Es drängelt - ist das unkorrekt? Das klingt so gut: Es drängelt heftig im Kino nach der Vorstellung.
#49
Neue Ideen / Re: Unpersönliche Verben
2008-04-23, 15:25:51
Ja, leider habe ich ausgelassen: "wie schon bei:"
#50
Mir würde es besser gefallen, wenn Verben, die nicht des Französischen entleht sind und doch mit -ieren scheinen zu enden (frieren, verlieren, usw), nicht mit derer vermungen werden, die der lateinischen Sprachen entlehnt wurden (wie rasieren, existieren, parieren) oder nach derer Beispiel neugebolden sind (hofieren).

Die erste Gruppe, kekünne ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt werden: also: friesen, verliesen, etc.
#51
Neue Ideen / Re: Infinitivenung -en
2008-04-23, 15:10:57
Überfiullen des Dankes dem Wilkommensein!
#52
Neue Ideen / Unpersönliche Verben
2008-04-23, 15:07:14
Ich habe schon lange der unpersönlichen Verben nachgedacht und bin der Meinung sie börgen einige Probleme ver - die besprochen werden memüssen.

Das Kind spielt im Garten. Es gibt auch Spielzeuge dort. Und es regnet stark.

Meine Frage: wie kekünne man entscheiden, ob jetzt im Garten auch Speilzeuge existent snd, oder ob das Kind welche jeden vorbeilaufenden überreicht?
Oder sesollen wir nicht eine Metapher suchen im Ausdruck: das Kind regnet?

Weiterhin: liche es nicht das Mög ver, alle Verben auch unpersönlich nutzbar zu machen?

Es isst sich in diesem Gasthaus ganz gut! (Es ist ganz gut in diesem Gasthaus zu essen.)
etc.
#53
Neue Ideen / Re: Wörter
2008-04-23, 14:51:23
Das Problem ist - meines Erachtens - dass eure Beispiele zwar alle sehr lutig, doch aber motivoren  sind! Doch aber die meisten userer Grundwörter unmotivoren  sind! Motivoren Wörter sind, die aus schon existenten Wörter hergeliehten werden können, die unmotivoren knüpfen an keine vorgegebenen Wörter an. Das grösste Wurf wäre also unmotivore Wörter zu erschaffen.

Ein Beispiel: Es gibt dieses Ding, das die Tüten der Toastbröte verschließt - und keinen Namen hat!

Das nennen wir: das Ateckum
#54
Neue Ideen / Re: Ipsiv
2008-04-23, 14:31:20
hetzen (Kausativ) - hatzen (Ipsiv - gehotzen sein)?

(kekünne auch hitzen lauten [nach setzen-sitzen] doch wäre dabei die Nähe zu "erhitzen" missdeutend.
#55
Neue Ideen / Re: Infinitivenung -en
2008-04-23, 14:02:20
Liebend gerne!

Ich fand in eure Liste das schöne Verb "pissen" - schöner gesagt: pissün

Also:

Infinitiv: pissün

Präsens:
Ich peiß                      wir pissün
du peißt                      ihr pisst
er, sie, es peiß            sie pissün

Konjunktiv Präsens
ich peiße                     wir pissin
du peißest                      ihr pissit
er, sie, es peiße          sie pissin

Präteritum:
ich pusste                   wir pusstün
du pusstest                ihr pusstüt
er, sie, es pusste        er, sie, es pusstün

Konjunktiv Präteritum:
ich püsste                    wir püsstin
du püsstest                 ihr püsstit
er, sie, es püsste        er, sie, es püsstin

Partizip Präteritum: pusstün (der pusstüne Nierenstein)

Partizip Perfekt: gepusst

In einigen Fällen kekünne zum Vokal "e" auch tiefe Endungsvoklale gesellen, wenn "breit" gesprochen, wie im "treffen" - aber unbedingt hohe wenn lang, wie in "fehlen"
also: treffon; aber: fehlin

#56
Neue Ideen / Re: Infinitivenung -en
2008-04-23, 12:27:12
Danke für die Komplimenta! Hab' gestern Nacht schon bisserl reingeschauen, und spicke zurweilen der kompletten Liste.

Ich mien, das alle Endungen sich färbon kekünnün, wie zum Beispiel:

Inf. machon, Präs: Pl1. machon Pl.3 machen - Prät: Pl. 1. miechon Pl. 3 miechen, Part. Prät. miechen
Perf: gemiechen

Regel: Verben mit tiefem Stammvokal bekommo die Endungen -on, -an, -un (nach einer kreativ ersonnanen Harmonie)
           Verben mit hohem Stammvokal die Endungen: -en, -in, -ün (z.B. springün)

Bei der Konjunktion bewahrun die Pl1 des Präsens und Präteritum die ursprüngliche Endung, während bei einer Ablaut die Pl.3 (Präsens und Präteritum) und die Partizipien eine neue Endung nach der Regel bekommon.

Die -en Abschwächung betraf das Mittelhochdeutsche zuerst undzwar nicht nur die Verben, sondern auch die Plurale der Substantive: deswegen die vielen gleichförmigen -en Endungen da.
Die oben eingeführten Regel kekünnünalso auch das Schönern der Pluralformen eine fruchtbare Wirkung ausübin.
#57
Neue Ideen / Infinitivendung -en
2008-04-23, 10:37:54
Grüße!

Ich wäre ein Germanistiklehrer aus Ungarn, jemand der sich stark an Sprachgeschichte interessöre (hoffentlich richtig gebolden)...

Was mir einfiel: hab' ja gelornen, dass die Infinitivendungen früher sehr bunter waren (-on, -an, -en)
Wir kekünnen ja versuchen diese neu herzustellen, damit der Konjugation noch mehr Farbe zu gewinnen.
Und wenn überhaupt: wir kekünnen sogar alle -en Endugen (die der Pl. 1 und 3) weiter färben.
Habe noch daran nicht argebitten, aber bin gespannt (besser wäre bei diesen gemoschenen Verben das volle Storke: gespannen - oder sogar: gespannon?)

:)

Hab mich recht gut amiusort (??) (zu amüsieren...)

Liebe Grüße Tschabrendeki