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#1
Über die GSV / -ieren ist menschlich
Letzter Beitrag von VerBot - Gestern um 11:23:04
Lorem van Ipsum hat folgende Änderung an der Seite -ieren ist menschlich vorgenommen:

Tabelle

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| Ovation, Ovage
| Ovation, Ovage
| Ovat, Ovatur
| Ovat, Ovatur
|-
| palimpsestieren
| palimpsestent
| palimpsestil
| Palimpsestanz
| Palimpsesteur, Palimpsestent, Palimpsestator
| Palimpsesteuse, Palimpsestöse, Palimpsestatrix, Palimpsestatrice
| Palimpsestenz
| Palimpsestatorium
| Palimpsestation, Palimpsestage
| Palimpsest(at), Palimpsestatur
|-
|-
| patentieren
| patentieren
#2
Über die GSV / Partizipation
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-17, 10:04:03
Pumene hat folgende Änderung an der Seite Partizipation vorgenommen:

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:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«
:»Das Wetter heute drückt auf meine Laune. Es launt mich schlecht.«
;missvergnügen
;missvergnügen
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.«
:»Sie missvergnügt sich ob des schlechten Wetters.« (https://www.google.de/books/edition/Deutsche_Sprachbriefe/fzZAAAAAYAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=missvergnüge&pg=PA99&printsec=frontcover)
;prädestinieren
;prädestinieren
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«
:»Er prädestiniert sich so für den Job.«
#3
Über die GSV / Benutzer:DrusillaMcKelvey
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-13, 11:09:05
DrusillaMcKelvey hat folgende Änderung an der Seite Benutzer:DrusillaMcKelvey vorgenommen:

Benutzerkonto DrusillaMcKelvey wurde erstellt

#4
Neue Ideen / Vierte Person
Letzter Beitrag von Vorbeischauer - 2024-06-10, 12:03:47
Schon seit Längerem fefrag ich mich, ob sich die nebeneinander bestehenden Formen der 3. Person Singular Präsens – die normale auf -t (,,es heißt") und die altertulme auf -et (,,es heißet") – durch einer Beduitsunterschied Einfuhr nebeneinander nutzen lassen, und nun kekomm mir elnd eine Idee dazu: Ich schlüge nalm vor, die Andt auf -et zu einer Art ,,4. Person" zu machen. Diese Form verwewernde dann in folgenden Fällen:

1. Immer nach man, wer, was, jemand, etwas, niemand, nichts (also nach all den Ausdrücken, die so unbestimmt sind, dass sie keinen Plural bilden können). Das wäre die eigelnte 4. Person, und hier wären auch die anderen Zeiten und Modi vonnöten, z.B. ein durch Anhang von -e (,,man sahe nichts", ,,niemand fruge mich") gebuldenes Präteritum.
2. Außerdem stehe die ,,4. Person" auch mit gewohlnen Nominalphrasen, wo sie eher die zeilte Unbestummenheit ausdrücke: ,,Der Pinguin biët ein Vogel" (biët, zweisülg als bi-et, als 4. Person von sein), ,,Marmor, Stein und Eisen brichet" (generell immer).
3. In Anlahn an bspw. das Schwäbische ist auch eine 4. Person Plural ebenfalls auf -et denkbar: ,,Pinguine frisset Fisch" (,,frisset" mit Umlaut deshalb, damit die Form auch tatsalch dieselbe ist wie im Singular).

Unregelmäche Verben: seinman biët, habenman habet, werdenman wirdet. Präteritopräsentia auch hier nach Vorbild des Präteritums auf -e: man weiße, man wille, man musse, man mage.
#5
Über die GSV / Antonyme
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-08, 16:13:04
Kilian hat folgende Änderung an der Seite Antonyme vorgenommen:

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Zeile 243: Zeile 243:
:Verdunstung
:Verdunstung
;Entballhornung
;Entballhornung
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhorten Wort führt
:Verballhornung eines bereits verballhornten Wortes, die (versehentlich) zu einer Rückfuhr zum nicht verballhornten Wort führt
;entbären
;entbären
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)
:Rückführung eines bereits geborenen Kindes in den Mutterleib (ist noch Zukunftsmusik; vor der Entburt muss das Kind angenalben werden)
#6
Kultur / Aw: Animalpoesie
Letzter Beitrag von Vorbeischauer - 2024-06-07, 14:44:07
Paul Gerhardt bekinnt heutzutage hauptsalch als Kirchenlieddichter. Wenig bekinnt jedoch, dass viele seiner Gedichte ursprulng in einer frühdeuhochneutschen Fassung entstanden und erst später der größeren Massentaulg wegen umargebeiten wurden. Kurlz tuch nun in seinem damaligen Wohnhause eine noch untöffenverluchene Erstfuß eines seiner bekanntesten Gedichte auf:

1. Geh aus, mein Herz, und sieh dir an,
wieviel der Sommer hat getan,
an dir und mir und allen!
Wie sich die Welt gewalnden so,
seit Winter vor dem Sommer floh:
So sag, tut's dir gefallen?

2. Ich weiß, du bist schon lange wach:
Um viertel fünf weweck der Krach
dich auf, der Hahn kekrisch schon.
Gar markerschütternd klang sein Schrei,
als lachte er ein Bälzchen¹-Ei.
Die Sonne leuchtet frisch schon.

3. Mich wähnt, du blickst dich um itzo,
siehst Ein- die Racht des Zimmers so,
wie sie sich nie geziegen:
Ein jeder Winkel ist besatzt,
von Spinnenfäden ganz benatzt:
dort harret man der Fliegen.

4. Der Ameis sücht die Küche heim,
die Nachtschneck' hinterlässt ihrn Schleim,
richt't den Salat zugrunden.
Die Elster findt den Schlüsselbund,
trägt stolz dzum Nestenein den Fund;
das Mehl die Motten schunden.

5. Wagst dich ins freie Feld hinaus,
sind dir die Pollen gar ein Graus
– sie bringen dich zum Rasen.
Und gehst im Gräserwald umher,
quält Heu- der Schnupfen dich gar sehr,
es treuft dir aus den Nasen.

6. Suchst Kuhl du Garten- nun am -Teich,
und selgst zu schlummern dort: zugleich
kömmt Mückeng'summ dich wecken.
Und auch die Wies', da dein Haupt ruht,
ist schön zwar rot-, gelb-, weißerbluht,
doch ist auch voll von Zecken.

7. Und nicht nur dies stört dir die Ruh':
ein Sommerregen kömmt dazu
und läuft das Fass nun über.
Der Donner gröllt, Gewitter blitzt,
den Mantel Pfützenwasser spritzt
– nun ist er gar hinüber.

8. Enttuschen eilest heim du dann,
pitschnass, verschwessen kömmst du an,
und in dein Häusle fleuchst du.
Doch stick ist hier die Luft und schwül,
dich zergt ein seltsames Gefühl,
um siehst du dich und reuchst du:

9. Kartoffel keimt und Zwiebel spreußt,
und glaucher Schimmel übergeußt
alls, was nicht gut gekohlnes.
Das Obst gälmmt doppelt itzt so balds,
däst Sonneneine du gestallts,
wo's allzu rasch verfohlnes.

10. Matsch sind die Äpfel, tronck das Brot,
das Zimmergrün schon lange tot,
erbronen selbst die Kakta.
Nicht fürder Blumen- lebt der Strauß,
du nimmst ihn aus der Vas' heraus
und legst ihn rasch ad acta.

11. Selbst nachts dich noch die Schnake plägt,
die Wühlmaus an den Wurzeln nägt,
der Marder an den Schläuchen.
Tier- rästet niemals nie das -Reich,
es schäffet und zerstört zugleich,
will deinem Will'n nicht weichen.

12. Wie fleßigst ist doch dies' Getier!
Wie vorbiłld doch! Und hefkt es, dir
zutiefst zu widerstreben,
dann findest Ab- du -Hilfe schnell:
Der Muckebatscher ist zur Stell',
ein wenig Ruh' zu geben.

13. Wisst, denen euch nur lästig scheint
das Ungeziefer, die ihr meint,
ohn' es wär' alles besser,
dass halb so schön die Welt bloß wär',
ohn' Ameis' und Ameisenbär,
ohn' Bien' und Bienenfresser.

14. Denn jedeu ist gewilssen ja
als Teil der Urstalt² hie und da
zu wirken wohl bestommen.
Auch Para- der geringste -Sit
ist von dem Ganzen doch ein Glied:
Ohn' ihn wär's nicht vollkommen.

15. Sei Lob drum dem, der alles schuf,
was ich vielf Strophen lang beguf,
der's fülgest eingerochtnes!
Sei drum der Kraft, der alles lebt,
der alles wuselt, west und webt,
dies Liedlein zugedochtnes!

¹ (etwas unregelmächer) Nachvollzug der Lautverschübe und Recessus Narrativus von ,,Basilisk"
² Vernuitsch von ,,Natur"
#7
Über die GSV / Partizipation
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-06, 11:53:03
Pumene hat folgende Änderung an der Seite Partizipation vorgenommen:

← Nächstältere Version Version vom 6. Juni 2024, 11:52 Uhr
Zeile 180: Zeile 180:
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)
;verblümen
;verblümen
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'')
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'') (https://www.dwds.de/wb/dwb/verblümen)
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«
:»Ich werde die Situation nicht verblümen.«
;verflixen
;verflixen
#8
Über die GSV / Partizipation
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-05, 22:56:04
Pumene hat folgende Änderung an der Seite Partizipation vorgenommen:

← Nächstältere Version Version vom 5. Juni 2024, 22:56 Uhr
Zeile 178: Zeile 178:
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«
;umweben
;umweben
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage.
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage. (https://www.duden.de/rechtschreibung/umweben)
;verblümen
;verblümen
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'')
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'')
#9
Über die GSV / Partizipation
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-05, 13:46:03
Kilian hat folgende Änderung an der Seite Partizipation vorgenommen:

+ umweben

← Nächstältere Version Version vom 5. Juni 2024, 13:45 Uhr
Zeile 177: Zeile 177:
;umstreiten
;umstreiten
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«
:»Die Medien umstreiten ihn seit jener unsensiblen Äußerung.«
;umweben
:Die Fantasie der Gelehrten umwob das Volk mit mancher Sage.
;verblümen
;verblümen
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'')
:beschönigen (schöner Übersatz für engl. ''(to) sugarcoat'')
#10
Über die GSV / Kausativ
Letzter Beitrag von VerBot - 2024-06-05, 13:42:04
Kilian hat folgende Änderung an der Seite Kausativ vorgenommen:

mit morphologischem Kausativ ist es imho lustiger

← Nächstältere Version Version vom 5. Juni 2024, 13:41 Uhr
Zeile 391: Zeile 391:
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|-
! fahren
! fahren
! style="background-color: #FFE8E8" | befördern
! style="background-color: #FFE8E8" | führen
| Er beförderte einen.
| Er führte einen.
| Er ließ einen fahren.
| Er ließ einen fahren.
|}
|}