Autor Thema: externe Erfolge  (Gelesen 171985 mal)

Kilian

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Re:externe Erfolge
« Antwort #105 am: 2006-04-26, 19:31:08 »
Der Einsender hatte es hier wohl aus dem Gedächtnis zitoren. Die von Karsten gefundene Version klingt besser... hab's geornden, Titel und Verfasser nachgetragen (Titel is auch ne unsichere Information ausm Netz, aber besser als unbekannt).
« Letzte Änderung: 2006-04-26, 19:38:34 von Kilian »

Stollentroll

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Re:externe Erfolge
« Antwort #106 am: 2006-04-27, 17:40:55 »
Eine kleine Perle fand ich heute morgen in der "Krankenhaus-Zeitung" :

Als Hunde aus der Mode kamen, weil sie zur Ferienzeit so schwierig unterzubringen waren, bot eine Tierhandlung als neueste Züchtung einen Hund an, der, Weihnachten geschenkt, rechtzeitig vor den Sommerferien stürbe.
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Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #107 am: 2006-04-27, 18:53:47 »
Obwohl die Webseite der polnischen Firma Profilex auf Deutsch eher ulkig anmutet, sei lobend erwåhnen, dass all ihre Kettenelemente aus spezial Chrom-Nickel Edelstahl und anderen hochwertigen Materialien gemachen sind.
Karsten

Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #108 am: 2006-04-27, 19:11:17 »
Gemachen scheint überhaupt ziemlich gebräulich zu sein. Ein echter Erfolg!
Karsten

Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #109 am: 2006-04-27, 19:45:54 »
Verbritten ist ebenfalls ziemlich verbritten, allerdings scheinen die betreffenden Interseiten alle durch ein Übersetzungsprogramm erzugen worden zu sein. Selbiges gilt für beklitten.

Das wär's doch überhaupt! Wir infiltrieren die Firmen, die Übersetzungsprogramme herstellen und jubeln denen heimlich immer mehr gestorkene Verben unter und übernehmen dann die Weltherrschaft!

Beglitten ist überaus geläufig. Ich kenne auch etliche Leute, die es immer statt begleitet verwenden.
« Letzte Änderung: 2006-04-27, 19:56:30 von Fleischers Karsten »
Karsten

Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #110 am: 2006-05-06, 22:01:01 »
Der Kölner Stadtanzünder erwåhn die GSV anlässlich der der morgig beginnenden Opladener Impertinale.
Karsten

amarillo

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Re:externe Erfolge
« Antwort #111 am: 2006-05-18, 21:56:02 »
Soeben im Tatort (WDR) vernommen:
"Schräg gegenüber steht ein geparkener Wagen."
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Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #112 am: 2006-06-14, 22:33:32 »
Bismarck erzuhl über seiner Vater angelb:

Wenn er von der Jagd kam und es dabei gemächlich zugegangen war, sagte er, ich jagte, ging es aber toll her, so pflegte er zu sagen ich jug. Die Grammatik wird diese Bildung mißbilligen, aber ich selbst habe meinem Vater recht gegeben.
Karsten

Ku

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Re:externe Erfolge
« Antwort #113 am: 2006-06-23, 10:48:23 »
Spiegel online 23.6.2006

Die bislang älteste bekannte Webspinne sponn ihr Netz schon vor rund 120 Millionen Jahren.

Agricola

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Re:externe Erfolge
« Antwort #114 am: 2006-06-23, 11:25:42 »
Spiegel online 23.6.2006

Die bislang älteste bekannte Webspinne sponn ihr Netz schon vor rund 120 Millionen Jahren.

Also gab es das Web und SPON schon vor 120 Millionen Jahren?
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amarillo

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Re:externe Erfolge
« Antwort #115 am: 2006-06-23, 17:53:25 »
Erstmalig darf ich den WDR hier und nicht in 'foll daneben' erwähnen - das wird noch was mit Euch, Leute:

"... nachdem sie [Sabine Christiansen] ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegen hat."

Das ist zwar noch nicht ganz im Sinne der Erfinder, aber Ihr seid auf dem richtigen Weg, WDR!
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Stollentroll

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Re:externe Erfolge
« Antwort #116 am: 2006-06-26, 16:18:10 »
Die Softwareschmiede Nullsoft ist ebenphalls auf dem richtigen Weg. In ihrem Programm steht geschrieben :

Besuche www.winamp.com für Aktualisier.
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amarillo

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Re:externe Erfolge
« Antwort #117 am: 2006-07-25, 07:53:49 »
Zwei Teenager buken aus Eifersucht einer Freundin einen vergifteten Kuchen.
(Süddeutsche von heute)
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Fleischers Karsten

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Re:externe Erfolge
« Antwort #118 am: 2006-08-11, 19:59:31 »
Eine befreundete Buchhändlerin or mir folgenden Artikel aus der Zeitschrift BuchMarkt, Ausgabe August 2006, kop, der ein gestorkenes Verb sowie eine nette Tmesis enthält:

Schneider Böck ist selber schuld

Matthias Mayer über die Kundengattung, die er am meisten fürchtet: die Lehrer

Neulich kamen zwei Steppkes in den Laden, um mit mir über ihre Schulbibliothek zu sprechen. Sie sprudelten unentwegt vage, aber phantastische Wünsche hervor, fielen sich ständig ins gegenseitig ins Wort und stellten mir abwechselnd Fragen, ohne jeweils meine Antwort abzuwarten. Typisch für Primaner, ja. Nur dass es sich in diesem Fall um zwei ausgewachsene Lehrerinnen handelte. Irgendwann herrschte ich sie an mit den Worten „Ich setze euch gleich auseinander!“ Intessanterweise half das.
Oder nehmen wir den Fall der letzten Schulbuchbestellung: Zwei Werktage nach einer Verlagsbestellung erhielt ich täglich – täglich! – Anrufe, ob die Bücher schon da wären.
Waren sie nicht.
Waren sie nicht.
Waren sie nicht.
Lehrer bezahlen dreistellige Sammelrechnungen grundsätzlich ohne Rechnungsnummer und bar in unsortierten Münzen drei Minuten vor der Mittagspause.
Das macht mich unsicher: Ich sammle immer mehr Indizien dafür, dass Lehrer nicht eigentlich ein Beruf ist, sondern eine Diagnose.
Bitte verstehen Sie mich nicht miss – ich verdanke Lehrerinnen und Lehrern viel. Also auch viel Gutes, meine ich. Meine Lehrer haben mich angebetet. Erwarten Sie jetzt also nicht, dass ich zwei Spalten lang auf Lehrerinnen und Lehrern herumhacke. Einseitige Polemik auf ohnehin unbeliebte Berufsgruppen ist nun wirklich keine Herkulesaufgabe. Lehrerhasserhandbücher kann ich immer noch verfassen, wenn ich als kleingeistige Hausfrau mit lausigem Meckerstil wiedergeboren werde. Jedoch komme ich beim Sortieren aller Lehrer auch ohne Polemik auf drei Gruppen: 1) Lehrer, die sich auch außerhalb der Schule allen Menschen gegenüber als Lehrer aufführen, 2) Lehrer, die sich außerhalb der Schule wie ihre schlimmsten Schüler aufführen, und 3) ein oder zwei nette Ausnahmen, die wahrscheinlich aus einem anderen Sonnensystem stammen oder Homunkuli sind.
Das war nicht immer so. Bei Wilhelm Busch wird Lehrer Lämpel nicht nur als gebildet beschrieben, sondern gar zwischen Weisheit, Spiritualität, Musikalität und Vergnügen zentriert; hervorgehoben wird besonders seine Fähigkeit zur Zufriedenheit. Lehrer Lämpel ist ein Universalgenie, den reinste Zen-Meister. Lämpel = Lampe = Licht. Und doch geschieht ihm der verletzendste, gefährlichste aller Streiche. Natürlich ließe sich über den Anschlag auf Schneider Böck disputieren, aber wer an einem Flusse wohnt, sollte auch schwimmen können. Lehrer Lämpel hingegen bekommt von zwei Waldorfschülern aus Jux das Gesicht weggebrannt. Das weckt auch heutenoch meine Empörung und mein Mitleid.
Allerdings betreibt Lehrer Lämpel auch nicht Telefonterror und Thekenstalking mit mir.
Frappierenderweise scheint mein Leiden keine ausschließlich buchhandelsimmanente Allergie zu sein. Auch andere Berufsgruppen reagieren auf das Gelehrtenpack empfindlicher als ich glauben mochte. Z.B. eine Kundin, der ich meine Zweifel mit diesem Thema klagte: Sie wunk ab mit den Worten „Mir graust’s auch immer, wenn ich eine Lehrerin bediene.“
„Wieso, was machen Sie denn von Beruf?“ „Ich bin Hebamme.“
Sie ist Hebamme. Hebamme! Du lieber Himmer, ich meine, wie viele Möglichkeiten zum Schlechtbenimm soll denn eine wehende Lehrerin schon haben, dass es sogar Hebammen vergrämt?
Ich getraue mich nicht, in dieser Richtung weiter zu recherchieren. Es würde mich an des Lehrkörpers Stelle zu sehr beunruhigen, dass er bald auch Hausverbot hat bei Notärzten, Bestattern, Scientology, dem Internet, Straßenbettlern und 9Live.
Aber welchen Endes ist mein Sinnen im Versuch, die Lehrer in Schutz zu nehmen? Ich halte mich für einen Superbuchhändler, für Buchhändlerman sozusagen, aber wenn mein Erzfeind, Lord Lehrer, die Arena betritt, komme ich an meine Grenzen.
Das muss ich endlich einsehen. Und wieder was gelernt. Danke, Lehrer!
Karsten

Agricola

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Re:externe Erfolge
« Antwort #119 am: 2006-08-11, 20:10:12 »
Bitte verstehen Sie mich nicht miss
Muss es nicht heißen "Bitte, verstehen Sie mich nicht, Miss?"
Oder missverstehe ich da etwas?
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