Autor Thema: foll daneben  (Gelesen 522786 mal)

VerbOrg

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Re: foll daneben
« Antwort #975 am: 2007-04-22, 09:25:58 »
Interessanter Stammbaum.
Und das Schlimmste ist: man hat dem Pferdchen ja tatsalch diesen Namen verpassen. Ob das ein gutes Omen ist? Klingt eher wie: warum versuch ich nicht auch mal zu gewinnen? Aber wenn's danebengeht, ist's mit auch pferdeapfelwurscht.
Wahrscheinlich gut, dass die Viecher wohl kaum darüber nachdenken, wass die Zweibeiner sich bei solchen Namen gedacht haben. Ein melnsches Wesen wäre doch zeit seines Lebens traumatis georen.

Kilian

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Re: foll daneben
« Antwort #976 am: 2007-04-22, 11:19:53 »
Pferdenamen, das ist ein Kapitel für sich! :D Cineastische Berühmtheit erlangte ja vor ein paar Jahren Seabiscuit, Gerade habe ich gar einen Pferdenamengenerator gefunden.

VerbOrg

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Re: foll daneben
« Antwort #977 am: 2007-04-22, 19:17:47 »
Nichts gegen die Charles-Dickens-Monumentalausgabe von 192x. Aber was ich gerade in "Klein Dorrit" las, fand ich schon bemerkenswert merquürdig:

Der nächste Barnacle, der die Macht in Händen hielt, hatte einige schattige und geruhige Zimmer in dem Palast in Hampton Court hinzugefügt, wo die alte Dame, über die Schlechtigkeit der Zeit klagend, zusammen mit einigen anderen alten Damen beiderlei Geschlechts noch lebte.

VerbOrg

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Re: foll daneben
« Antwort #978 am: 2007-04-23, 18:15:07 »
Bürokommunikation kann so interessant sein:

Eine Kollegin versooch, bei einer Krankenkasse anzurufen, hor aber - was an der veroltenen Nummer gelegen haben mag - nur eine telegekommene Ansage...

Uaaagh! Eigentlich wollt' ich das telefonisch klären! Jetzt muss ich da auch noch anrufen!
(Nein, das war jetzt nicht der Ansagetext sondern die Redakzjon meiner Kollegin)

Agricola

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Re: foll daneben
« Antwort #979 am: 2007-04-24, 08:46:59 »
MIAL:

Wissenschaftler streben danach, die Zeit für eine Vorhersage dieser Explosionen von derzeit etwa 24 Stunden auf einige wenige Stunden zu reduzieren.

Das könnte man doch dadurch erreichen, dass man einfach die erste Vorhersage ca. 20 Stunden lang geheimhält und dann veröffentlicht.
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Günter Gans

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Re: foll daneben
« Antwort #980 am: 2007-04-28, 01:28:44 »
Nicht spralch, doch inhallt foll daneben: Der Glos Michl, Hinterbänkler unter unseren Bundesministern, nolsch osterns was von Steuersenkungen in hingehaltene Mikrofone, damit er auch mal in der Zeitung stünde. Dies Phärienfenomen kennen wir alle.

Darauf entzund sich, logisch, der Reigen der Reagur. BaWüs MiniPrä Oettinger, Chef eines Landes, dem gewuhln unterstollen wird, sie kekünnen dort Plus und Minus, Nutto und Bretto besser auseinanderhalten als z.B. in Berlin oder Bremen, schwuch etwa so ab: Nach konsequenter Haushaltssanierung könne man 2010 über Steuersenkungen reden.

Aha. Ich or Graf Zahl konsult und fand: Der Bund hat roundabout 800.000.000.000 Euro Schulden, zirka das Dreifache eines jährlichen Bundeshaushalts. Ställe der Bund drei Jahre lang alle Zühle ein (für Bundespräsidialamt, Bundestag, Bundeswehr, Beamtengehälter und -pensionen, Bahn, Hartz IV, Knete an die EU, Reparaturen, Miete, Heizung, Licht, Zins und Tulg etc. etc.; alles auf null, in unbezuhlenen Urlaub schicken, einmotten), wäre er annähernd schuldenfrei, wohlgemurken: bei weiter sprudelnden Einnahmen, was in diesem Szenario schwierig werden dürfte. Das nänne ich dann einen sanorenen Haushalt.

Doch halt. Diese Burschen rechnen anders, aufs wirlke Leben übertragen so: Angenommen, ich verdäne 100 Euro am Tag, gäbe aber 108 Euro aus – und das über die letzten 46 Jahre (im Jahr 1961 talg der Bund letztmals mehr Schulden als er aufnahm). Klar, dass mir Bank und Gerichtsvollzieher nach kurzer Zeit den Hals umdränden. Aber bei der Bunzreplik geht das: Hurra, im letzten Jahr hab’ ich’s geschaffen, nur 107 Euro täglich auszugeben. Da bin ich 2010 sanoren, gell!

Keine Frage: Unsere Regierenden sind mit zwölfstelligen roten Zahlen überfrorden. Zum Vergleich: Singapur hatte seit der Unabhängigkeit 1966 alljährlich einen Haushaltsüberschuss. Da ahnt man, wo die Musik spielt.

Aber was lästere ich ausgeronchen über Oettinger; der bot jüngst gans andere Knaller und wurde auf brauner Scholle richtig berohmen. Toll, das klappt nach 62 Jahren immer noch.

Oh, ich mark gerade: Abschwiff, valsches Phorum, das gehört gar nicht hierher, verzeiht, öre ich wieder politis. Oder andersrum: Schwer ist’s manchmüll, dem real exist ierenden Irrwitz satirisch, spralch, GSVisch eins draufzusetzen.
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Re: foll daneben
« Antwort #981 am: 2007-04-29, 09:28:57 »
Homepage der Berliner Volksbank:

Sobald Sie den Verdacht haben, dass Ihr Zugang zum Internet-Banking missbraucht wird, steht Ihnen unser KundenServiceCenter gern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Vielleicht sollte ich meinen Zugang zum Internet-Banking wirklich einmal missbrauchen lassen (oder wenigstens den Verdacht hegen), denn bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass mich das KundenServiceCenter dieser Bank gern bedient.
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Re: foll daneben
« Antwort #982 am: 2007-05-01, 10:58:18 »
Der MIAL meldet heute:

Wissenschaftler der Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) haben nach eigenen Angaben das mit 110 Millionen Jahren bisher älteste Fossil der Welt entdeckt.

Eine rätselhafte Nachricht. Ob die Mexikaner noch nicht wissen, dass es sogar Fossilien aus dem Kambrium gibt? Oder ob sie diese für Fälschungen halten? Und alle älteren Dinosaurierfunde für Erfindungen der Anhänger der (nach zuverlässigen Forschungen von Anhängern der Schöpfungstheorie) überholten Evolutionstheorie?
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Re: foll daneben
« Antwort #983 am: 2007-05-01, 13:46:58 »
Flaniert etwa jemand vom MIAL auf diesem Forum? In der jetzigen Version des Artikels jedenfalls ist nur von einem ,,mit 110 Millionen Jahren bisher älteste[n] Langusten-Fossil der Welt" die Rede.

Günter Gans

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Re: foll daneben
« Antwort #984 am: 2007-05-03, 00:06:07 »
Ähdmund Stoibär redet weiter für Bayern und Deutschland:
„Krempeln wir gemeinsam die Arme auf.“
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Grinsekater

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Re: foll daneben
« Antwort #985 am: 2007-05-03, 15:44:47 »
,,Jeder kümmert sich um seinen eigenen Verzehr."

(Aus einem Rundbrief. Meinereiner möchte sich am liebsten auf südasiatische Art verzehrt werden.)

Kilian

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Re: foll daneben
« Antwort #986 am: 2007-05-03, 22:01:42 »
Hymne mit Fläche:

Denmark's national anthem is "Der er et yndigt land" and has a total area of 43,094 square kilometers.
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Re: foll daneben
« Antwort #987 am: 2007-05-03, 22:36:36 »
Jeder kümmert sich um seinen eigenen Verzehr.

Weise Entscheidung ! Kannibalismus ist die hygienischste und nahrhafteste Form der Bestattung !
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Agricola

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Re: foll daneben
« Antwort #988 am: 2007-05-04, 07:08:31 »
Wenn man sich selbst verzehrt, isst man aber entweder zu viel, oder man kommt nicht weit.
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Re: foll daneben
« Antwort #989 am: 2007-05-04, 11:57:57 »
Die Frau eines Steuerberaters, bei dem ich in Neuss arbitt, sug ständig seltsame Dinge:


"Sie wissen ja, worauf ich hinausgehe."

"Da hat einer Mist in den Sand gesetzt!"

"Da gehen bei mir alle roten Alarmglocken an."

"Was ich mir hier anhören lassen muß!"

etc. pp.