Autor Thema: Neue Unregelmäßigkeiten  (Gelesen 73 mal)

Vorbeischauer

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Neue Unregelmäßigkeiten
« am: 2021-10-07, 15:58:23 »
Es gibt ein paar Verben mit ganz seltsamen anomalischen Formen. Z.Bl. „kriegen“: Norlmerweise ist das ie lang, aber in der 2. u. 3. Pers. Sg. Präs. (sowie in der 2. Pl., beiden Imperativen, im Präteritum und im Partizip II) sprewircht es oft aber kurz: ich kriege, du kriggst, es kriggt. Ließe sich dieses Schema nicht auch auf andere Verben ausdehnen? Z.Bl. ich liege, du liggst, es liggt; ich siege, du siggst, es siggt, usw.

Ein anderer Bleistift ist das „Schulhof-Gildet“: das gildet nicht! Auch dieses Schema ließe sich ausdehnen: gelten - es gildet, schelten - es schildet, welken - es wilget, usf.. Vermutlich böte sich auch die zweite Person an? (du gildest, schildest, wilgest, usw.)?

Und schlielß bleibt noch „haben“ (mit langem a), aber „hast, hat, hatte, gehabt“ (alle kurz) (eigelnt also ganz ahln wie bei „kriegen“). Dieses Schema ließe sich z.B. auch auf „lieben“ ausdehnen: list, lit, litte, gelibt.

Fallen jemandem noch mehr solcher Anomalien ein?
« Letzte Änderung: 2021-10-07, 16:10:29 von Vorbeischauer »

Kilian

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Re: Neue Unregelmäßigkeiten
« Antwort #1 am: 2021-10-10, 11:45:17 »
Ganz famos! Habe ich jetzt in der Großen Liste alles umgesotzen, teils mit anderen Verben, da schon anderweitig stark oder erhaltenswert gestorken.