AN DIE GÄSTE

Begonnen von amarillo, 2005-08-13, 09:47:53

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amarillo

Als ich mich heute einlagg, tulmmen sich hier nicht weniger als 21 Gäste - toll!
Aber keiner mold sich - wirklich schade!

Bitte sprecht doch mit uns, auf alles kann der Mensch verzichten, nur auf den Menschen nicht. (Stammt nicht von mir, weiß aber auch nicht, von wem.)

Herr Sick, falls sie noch da sind: ich bereite wieder ein Thema vor - wir wollen ja nicht, daß dem Zwiebelfisch auf die Dauer die Luft ausgeht, wäre doch zu schade. ;D
Das Leben strebt mit Urgewalt nach Entstehung und Musik.

Gästesprächer

Ich mach mich zum Gäste ihrn Sprächer
Ich mein, wir bringens nicht gut genuch.
Deshalb lassen wir euch allein, ihr machts besser
Wir machen nicht mal einen Versuch.

VerbOrg

Ich glaub dir nicht, du muchst das toll,
hab dich nicht so, misch kräftich mit.
Weiß nicht, was der Zurückhalt soll,
der euch die Tauglichkeit abstritt.

Gästesprächer

Ihr seid so toll und wir trauen uns nicht
Wir meinen, ihr akzept uns nicht ier.
Ne, falsch. Könnter mal sehen.
Wir lassens.  

VerbOrg

Hier wird doch jeder akzeptoren,
ob Mensch, ob Tier, ob Gast, ob nicht.
Das ist doch Sinn und Zweck von Foren,
dass jeder, der da Lust hat, spricht.

Gästesprächer

Dein Gedocht war jetzt wieder so perfecken
Das lässt uns Laien verzwilfen
Deshalb müssen wir uns weiter verstecken
Weil keiner kann uns hilfen.


VerbOrg

Das lirnt man schnell, und selbst wenn nicht,
sitzt drüber niemand zu Gericht.

Ein Reimzwang wird hier nicht verhängt,
man wird hier nicht in Form gezwängt.

Auch ungestorken ist's erluben,
drückt auf die Tasten nur und Tuben.

Gästesprächer

Das sagt ihr so, und kaum haben wir was veroffentlüchen
Belegt ihr uns mit sprachlichen Flüchen.

Gourmet der Frosch

Sei doch kein Frosch! Ich spring hier rum,
gar oft sogar, find's gar nicht dumm.
Den schüchernen Gast macht's sicher froh,
schreibt er zunächst aus Cognito.

(Na ja, bei mir hat das mit dem Cognito andere Gründe, hier ist so ein Ganter, der mich sonst vielleicht verspiese. Da kann man gar nicht vorsichtig genug sein.)

Gästesprächer

Wir sind keine Frösche, wir könn nur nicht dichten,
denn da sind wir etwas unterbelichten.

amarillo

Daß man sich alles trauen kann,
sug doch VerbOrg soeben.
Vorwärts, Gäste, einfach 'ran,
hier geht so mancher Reim voll in die Hose. ;)
Das Leben strebt mit Urgewalt nach Entstehung und Musik.

Gästesprächer

So lange habe ich gebraucht, bis ich festgestullen (!) habe, dass sich das Gedicht von Amarillo gereimt hätte, wenn es nicht in die Hose, sondern neben die Hose gegangen wäre.
So schön könnten wir uns nie ausdrücken. (HAHA, das passt jetzt aber, oder?)
Wir haben Angst, dass ihr uns über euch lustig macht, wenn wir was dichten.

amarillo

#12
Na hör mal, lieber Gästesprecher, im Faden "foll daneben" mache ich mich kräftig (und andere tun es auch) über sprachliche Entgleisungen lustig. Allgemein gilt: keine Quelle, niemand soll bloßgestollen werden. Beim WDR ist das anders, die sind öffentlich und müssen sich ein wenig Häme gefallen lassen.

Den größten Murks habe ich aber doch wohl selbst verzopfen - und, schimpft einer - nein, wer hier schreibt, genießt auch unseren Schutz. Der sicherste Ort vor sprachlichem Pranger ist immer noch die GSV!

Und außerdem ist dieser Faden ja auch nur ein winziges Zweiglein im großen Geflecht des Verben- und Nomenstärkens.

Wir lachen wirklich nie boshaft über einander. Und schau nur, was gehabt gehabt uns für schöne Worte beschoren hat, weil seine Finger nicht ganz mit der Geschwindigkeit seiner Gedanken mithalten können. ;D

So, und jetzt weißt Du auch, daß wir nicht nur in Reimen plaudern.
Das Leben strebt mit Urgewalt nach Entstehung und Musik.

Günter Gans

Zitat von: Gourmet der Frosch am 2005-08-14, 22:46:55
(Na ja, bei mir hat das mit dem Cognito andere Gründe, hier ist so ein Ganter, der mich sonst vielleicht verspiese. Da kann man gar nicht vorsichtig genug sein.)

Ach, Fröschlein, musst' kein' Sorge haben,
der Ganter mag sich nicht an Fröschen laben.
Denn der ist ein Vegetarier,
freizeits auch mal Labenzarier.
Der tut nix, der spielt nur,
hier geht's ja rein ums Wort pur.
Ausnahm' macht er nur beim Nacktschneck,
den putzt er gleich mit Lust weg.

Gehen Sie immer in den Wald zur Paarung? (Loriot)

Gast, der Zweite

Stumm genoss ich die Storkung der Verben
Nun will auch ich haun in des Gastsprächers Kerben.
Der Stummheit sei ein Ende beroten
Wahrscheinlich klopft man mir jetzt auf die Pfoten??
Weil... ,bereiten – beroten' womöglich verboten?
Oh ihr Verstärker der Verben, mirdet mich nicht!
Ich beginn hier als ganz klitzekleiner Wicht,
dem das Gespole mit den Deutschs Entzücken berotet,
wenn die Grammatik sich wieder mal richtig verknotet.
Ein Häppchen Anarchie und ein Schuss Blödelei,
mehr bräuchet es nicht und dieser Gast ist für immer dabei!