Autor Thema: Antonyme  (Gelesen 43457 mal)

Quirin

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Antonyme
« am: 2004-12-01, 12:59:14 »
EDIT Kilian: Dieser Faden wurde aus den Fasern der Fäden "Negationen", "Malität", "Komische Antonyme" und "Verentneinungen" gesponnen.

Was es noch Schützenswertes gibt?
Wie wär's mit Vokabeln, von denen gemeinhin nur die Negation verwendet wird? Z.B. Getüm, gestüm, geschlacht, wirsch, flätig...
Auch negativ-lastige Wörter wie z.B. mittelbar sollten gestorken werden. (Man liest z.B. »indirekt oder unmittelbar« statt »direkt oder mittelbar«.)
« Letzte Änderung: 2008-12-21, 13:31:21 von Kilian »

amarillo

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Re:Negationen
« Antwort #1 am: 2004-12-02, 17:12:02 »
Richtig, nicht zu vergessen sind so wertvolle aber leider vollkommen verweichlochene Wort wie: der Terricht, der Hold und die Ze. Deren Verschwinden gehört nun wirklich an den Pranger gestollen!
Das Leben strebt mit Urgewalt nach Entstehung und Musik.

Kilian

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Re:Negationen
« Antwort #2 am: 2004-12-02, 18:00:56 »
Dieser Sache haben sich bereits die MausNet-Oberlehrer (-> Listen -> PUW) angenommen. Hier findet sich eine sehr schöne, amüsante Liste der Gegenteile vieler "Un-Wörter". Eine allgemeinere Liste unüblicher Antonyme findet sich in der Liste "KA". Hier kommen z.B. auch "Großod", "unterheblich" oder - mein persönlicher Favorit - "emporschmetternd" vor: "Die Generalprobe war eine Katastrophe, aber der Erfolg der ersten Aufführung wirkte sehr emporschmetternd."

Quirin

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Re:Negationen
« Antwort #3 am: 2004-12-04, 11:21:01 »
Hochachtungsvoll - niederverachtungsleer (Karl Valentin)

amarillo

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Re:Negationen
« Antwort #4 am: 2004-12-05, 11:43:12 »
Ein Mensch, der voller Emportracht stak,
In seinem Herzen den Keinspalt barg, (ein Scheißreim - ich weiß)
Er müsse auch anderen offengestehen,
im Adamskostüm zur Tiefzeit zu gehen.
Das Leben strebt mit Urgewalt nach Entstehung und Musik.

Kilian

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Verentneinungen
« Antwort #5 am: 2005-11-30, 20:13:05 »
EDIT: Dies war einmal der Anfangspost des nun mit dem Rest verschmolzenen Themas "Verentneinungen".

In diesem Brett tragen wir schon zusammen:
- Verben, von denen man gemeinhin nur Partizipien kennt
- Verben, die man gemeinhin nur durch Vorsilben unkenntlich gemacht kennt
- Substantive, die man bisher nur verniedlicht kennt

Nun gibt es auch Wörter, die man bisher nur vernienen kennt. Völlig unbekannt sind dagegen die ursprünglichen Adjektive wie


iform
in verschiedenen Gestalten erscheinend, uneinheitlich

iversell
eingeschränkt auf bestimmte Bereiche

digen
zuagroast

fantil
reif

frarot
bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Frequenzbereich oder darüber
« Letzte Änderung: 2008-12-21, 13:42:33 von Kilian »

VerbOrg

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Re:Verentneinungen
« Antwort #6 am: 2005-11-30, 20:20:29 »
Kussion
großes Schweigen

Michael

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Re:Verentneinungen
« Antwort #7 am: 2005-11-30, 20:23:53 »
dianisch: außeramerikanisch ureinwohnerisch?

oder bezeichnet im Gegenteil indianisch etwas nicht der Göttin Diana zuzuordnendes?

VerbOrg

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Re:Verentneinungen
« Antwort #8 am: 2005-11-30, 20:32:19 »
Terschied
absolute Gleichheit

Ku

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Re:Verentneinungen
« Antwort #9 am: 2005-11-30, 20:34:05 »
travenös
voll in die Ader

Ku

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Re:Verentneinungen
« Antwort #10 am: 2005-11-30, 20:37:23 »
trovertiert
Dieter Bohlen

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Re:Verentneinungen
« Antwort #11 am: 2005-11-30, 20:38:00 »
aber intravenös heißt doch schon "in die Ader" (genauer gesagt in die Vene)

intravenöse wäre dann doch entweder
- voll an der Ader/Vene vorbei oder
- voll in die Arterie

Michael

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Re:Verentneinungen
« Antwort #12 am: 2005-11-30, 20:40:10 »
zestuös

das ist das, was die meisten von uns ... also das ist jedenfalls nicht verboten.

Ku

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Re:Verentneinungen
« Antwort #13 am: 2005-11-30, 20:42:17 »
VerbOrg, du hast ja schon wieder so recht. Ich leide heute an geistiger Inkontinenz.

Ku

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Re:Verentneinungen
« Antwort #14 am: 2005-11-30, 20:42:47 »
Trotzdes:
nen
außen