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#16
Kultur / Re: Deuhochneutsche Übersatze
2008-04-24, 20:37:49
Wie gefällt's?
#17
Kultur / Re: Deuhochneutsche Übersatze
2008-04-24, 20:28:56
Fortsatz:

Der Mann aber ging über die Frage hinweg, als müsse man seine Erschein hinnehmen, und sug bloß seinerseits: »Sie haben gelooten?« »Anna soll mir das Frühstück bringen«, sug K. und versooch, zunächst stillschweigend, durch Aufmurks und Überlåg feststezullen, wer der Mann eigentlich war. Aber dieser satz sich nicht allzulange seinen Blicken aus, sondern wandte sich zur Tür, die er ein wenig onff, um jemandem, der offenbar knapp hinter der Tür stand, zu sagen: »Er will, daß Anna ihm das Frühstück bringt.« Ein kleines Gelächter im Nebenzimmer fulg, es war nach dem Klang nicht sicher, ob nicht mehrere Personen daran betielagen waren. Obwohl der fremde Mann dadurch nichts erfahren haben kekunn, was er nicht schon früher gewußt hätte, sug er nun doch zu K. im Tone einer Meld: »Es ist unmöglich.«
#18
Kultur / Deuhochneutsche Übersatze
2008-04-24, 20:12:51
Des Verständnisses Willen wäre es langsam wichtig deuhochneutsche Übersatze von älteren neuhochdeutschen Literarischen Werken zu schaffen.

Hier eine Probe:

Kafka: Der Prozeß

Jemand memuss Josef K. verlomnden [zu: leumden] haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens varhanft. Die Köchin der Frau Grubach, seiner Zimmervermieterin, die ihm jeden Tag gegen acht Uhr früh das Frühstück brachte, kam diesmal nicht. Das war noch niemals geschehen. K. wurt noch ein Weilch [Sg.; Pl. Weilchen], sah von seinem Kopfkiss [Sg; Pl. Kissen] aus die alte Frau, die seiner gegenüber wuhn und die ihm mit einer an ihr ganz ungewöhnlichen Neugierde obbëiecht, dann aber, gleichzeitig befromden und hungrig, loot er. Sofort kluff es und ein Mann, den er in dieser Wohn noch niemals gesehen hatte, trat ein. Er war schlank und doch fest gebauen, er trug ein anliegendes schwarzes Kleid, das, ähnlich den Reiseanzügen, mit verschiedenen Falten, Taschen, Schnallen, Knöpfen und einem Gurtel [Sg.; Pl. Gürtel] versehen war und infolgedessen, ohne daß man sich darüber klar wurde, wozu es dienen sesoll, besonders praktisch erschien. »Wer sind Sie?« fragte K. und saß gleich halb aufrecht im Bett. ...
#19
Neue Ideen / Re: Wörter
2008-04-24, 19:23:09
  :D
#20
Neue Ideen / Re: Wortvertreterwort
2008-04-24, 19:21:04
Akzeptoren.
#21
Neue Ideen / Re: Verentneinungen
2008-04-24, 15:11:32
Wenn ich nachdenke kekünne sogar Ungarn ein substantiviertes Verb sein: ungaren also nicht kochen (s. vegane Küche), roh lassen
#22
Neue Ideen / Re: Unpersönliche Verben
2008-04-24, 15:00:21
Zitat von: Agricola am 2008-04-23, 15:22:28
Ich dachte bisher, dass die Formen mit "es ... sich" überhaupt ganz korrektes Deutsch seien. Also "es isst sich hier am besten" oder "mit diesen Schuhen läuft es sich in den Bergen am besten" usw. Ist das nicht korrekt?

Ich habe nachgeschauen: ist nicht nu: "lässt es sich" korrekt?
"Mit diesen Schuhen lässt es sich in den Bergen am besten laufen."
"Es lässt sich hier am besten essen."

Wenn ihr das aber schon als richtig empfindet, ist das Deuhochneutsche nicht mehr so fern... :)

Die Kartoffeln essen sich gut! statt: Die Kartoffeln lassen sich gut essen! :D
#23
Neue Ideen / Re: Wortvertreterwort
2008-04-24, 14:54:24
Noch dazu ist "Ding" zu sehr semantisch beladen. "izé" ist völlig inhaltsleer, ich mien auch im "ritzefatz" ein solches gefunden zu haben.
#24
Neue Ideen / Re: Wortvertreterwort
2008-04-24, 14:38:56
fungiert auch als Verb und Adjektiv?
#25
Neue Ideen / Re: Wörter
2008-04-24, 14:29:49
Ich habe ein bisschen der Verba Tripartita von Berthold Janecek nachgedacht und erwogen, was mit "vermöglichen" sei...

ich liche das Mög ver... lüte das...

das gewonnene Wort: das Mög (daraus abgeliehten: mögen; vgl. es mag sein!; möglich) bedäte [bedeuten, bedat, h. bedouten] dann: erwünschte Possibilität.

Einwände?
#26
Neue Ideen / Wortvertreterwort
2008-04-24, 14:11:26
Im Ungarischen gibt es ein Wort: "izé" - das auf Stelle aller Wortarten treten kann, wenn der Redner nicht sagen vermag (s. Erinnerungslücke), was er sagen wewolle. Es kann sowohl substantivisch, adjektivisch wie auch verbal benotzen werden.

Ich meine auch das Deutsche dedürfe eines solchen be.

Hab auch ein Vorschag mitgebracht:

ritzefatz

substantivisch:

der/die/das Ritzefatz (Artikelgebruch ist ganz willkürlich, kann aber hindeutend gebruchen werden)

verbal:

ritzefatzen

Präs. Inf. Sg. 2 tzefisst ri
Präs. Inf. Sg. 3 tzefitzt ri

Prät. tzefosse ri   

Konj. II tzefüsse ri

Imp. tzefatz ri!

Part. Perf. h./i. rigetzfossen   (Ich habe mir eine Ritzefatz rigetzfossen. ABER: Ich bin ins Ritzefatz rigetzfossen.  !!!)

Bildungen mit Präfixen (beritzefatzen, zerritzefatzen, etc.) auf -ieren (ritzefatzieren, tzefatzor ri, ritzefatzoren) natürlich weiterhin möglich!

adjektivisch

tzefitzr  (die tzefitzre Ritzefatz / ein tzefitzres Ritzefatz)

Bildungen auf -lich, -bar, -los (ritzefatzlich, ritzefatzbar, ritzefatzlos), etc. möglich.

Einige ritzefossenen Beispiele:

Hol' mir bitte mal, das... den... äh... die Ritzefatz, da, den!

Was haben wir gemiechen? Nichts... wir tzefossen nur ein bisschen ri...

ööö... der Ritzefatz dort tzefoss mir der tzefitzren Ritzefatz ri...

Ritzefatz?
#27
Neue Ideen / Re: Ipsiv
2008-04-24, 13:44:05
 :-[
#28
Neue Ideen / Re: Ipsiv
2008-04-23, 20:56:09
Und das Heilige Geist labt uns. (laben - zu leben [lebend machen])

das ist sogar korrekt deutsch, oder?
#29
Neue Ideen / Re: Unverben
2008-04-23, 20:43:13
Gehen wir zusammen unzudürsten!  ;D
#30
Neue Ideen / Re: Wörter
2008-04-23, 20:34:47
Im Ungarischen gibt es ein Verb (Das Ungarische gibt ein Verb) für "das Bett machen": ágyazni. Weil "ágy" "Bett" bedeutet, kekünne man auch deutsch sagen: betten.