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Benachrichtigungen - Grinsekater

#1
Späße / Re: misread words
2021-07-28, 13:02:00
Debian unusable statt Debian unstable

(Debian ist ein linuxbasorenes Computerbetriebssystem, von dem es zum Testen und für Ungeduldige eine unstabile Version gibt.)
#2
Oioioi, ich wär pholl gern dabei, aber bei mir sind alle Sa-Sonntage von jetzt just bis Ende Oktober schon verplunen. Montag bis Mittwoch hätte ich oft zur Verfug, aber das bringt wahrscheinlich nichts. Vielleicht komme ich nachperverslichen Montags früh an den Bahnhof Koblenz, winke euch nach und suche dann in der Stadt nach euren Spuren.
#3
Kultur / Re: Animalpoesie
2021-05-18, 09:31:36
 Der Hecht naturl, der Stern ist ja ein Star.
#4
Kultur / Re: Animalpoesie
2021-05-13, 15:27:59
Herzzerreißen, der liebende, suchende Hildebrand! Und die Vorstellung von impfstoffspritzenden Schnaken ist ganz brillanter Paranoia-Stoff. Die werde ich mal als Witz austesten (und hoffen, daß mich niemand ernst nimmt; hoffe ich sowieso immer).

Zusammen haben mich die Düchte irgendwie (wahrscheinlich wegen Wasser und vegan und animal) an Morgensterns ,,Der Hecht" erornnen. Ist es möglich, daß der hier im Forum noch nie erwuhnen ward? Ich zitiere (irgendwo aus dem Internet herkoporen, also ohne jede Gewähr für quellengetreue Orthographie oder Zeichensetzung):

Zitat
Christian Morgenstern
Der Hecht

Ein Hecht, vom heiligen Antón
bekehrt, beschloß, samt Frau und Sohn,
am vegetarischen Gedanken
moralisch sich emporzuranken.

Er aß seit jenem nur noch dies:
Seegras, Seerose und Seegrieß.
Doch Grieß, Gras, Rose floß, o Graus,
entsetzlich wieder hinten aus.

Der ganze Teich ward angesteckt.
Fünfhundert Fische sind verreckt.
Doch Sankt Antón, gerufen eilig,
sprach nichts als: »Heilig! heilig! heilig!«

(unerträglich schön auch in der Vertonung von Friedrich Gulda)
#5
Späße / Re: Kopfsprünge
2021-01-31, 14:58:14
239) mit einem Verständnis für Literatur, das sich nur durch langjährige praktische Erfahrung erreichen läßt

240) aus Zuversicht vergleichweise wenig beweglich

(Beide Kopfsprünge stammen nicht von mir; von wem sie sind, flöse ich au, wenn sie aufl geosen sind.)
#6
Neue Ideen / Re: Uhrzeiten
2021-01-19, 11:02:21
Glänzend!

Spricht was dagegen, bei Erfordernis größerer Präzision die Sekunden mit einzubauen? Zur größeren Unverstalnd schlüge ich vor, den Sekundenteil zwischen Minuten- und Stundenteil zu positionieren:

zwei-ein-sechzigstel-drittel sechs = 5h 39m 1s

Kann man mit dem "-tel" noch irgendwas machen?
#7
Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
2021-01-15, 19:08:17
ZitatEntsprechend gibt es weilb die Prinzestrin, die Prinzwerin, und eben die Prinzessin, malnn den Prinzester (stre-er zu ster einverfachen), den Prinzwerich und den Prinzesser, und unbestummen det Prinzestre, det Prinzwere und det Prinzesse.

Wundervoll!

Zitatdie Prinzihomestrin, die Prinzihomwerin, die Prinzihomessin, die Prinzigamestrin, die Prinzigamwerin, die Prinzigamessin, die Prinzikunestrin, die Prinzikunwerin, die Prinzikunessin usw. usf..

Desgleichen! Nur wo die Endung -kun herkommt, kapiere ich gerade nicht.

Zitat* Generell stellt sich naturl die Frage, wer eigene Wörter für Fremdzuschriebe überhaupt nutzen sollte: die Betroffenen haban wenig Interesse, diese zu verwenden, und andere erkennan sie nicht als reine Fremdzuschriebe.

Da hast du freichl recht. Ich hatte mir eine Erzählsituation vorgestollen, die Beschreibung einer Interaktion zwischen Figuren in einem Roman zum Beispiel, die sich gegenseitig, aber auch selbst, Genera zuschreiben. Doch ist das wohl eine allzu kleine Nische für die Pracht einers... *nachschlag...* Prinzigamesterni! Wenn niemandem gleich was Tolles einfällt, kekünne man die Semantik der verschiedenen Suffixe auch vorerst unbestommen lassen, vielleicht bildet sich ja irgendwann was heraus.
#8
Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
2021-01-06, 20:05:43
Aha! -wer, -sinn etc. gehen auf jeden Fall schön übers Genus hinaus. Wären dann Fremd- und Selbstzuschriebe als Suf- und Präfixe kodoren? Oder gehts darum gar nicht mehr? Wäre mir auch recht, der Silbenbaukasten freut mich jedenfalls:

Weiter nachgedacht habe ich über meine Nummer 1:

Zitat von: Grinsekater am 2020-12-29, 23:37:14
1. Das Utrum-Prinzip (eins von beiden, aber nicht das dritte) ließe sich noch mindestens zweimal anwenden: Ein neues Genus für Entitäten im Femininum oder Neutrum, aber nicht Maskulinum; und noch eins für solche im Maskulinum oder Neutrum, aber nicht Femininum. (Man kekünne evtl. noch weiter iterieren, aber vielleicht reichen sechs Genera auch erstmal.)

Eigelnt, fiel mir auf, ist der Urteilsvierkant / das Tetralemma der Genera mit dem Utrum ja komplett: Das eine, das andere, beides, keins von beiden = Femininum, Maskulinum, Utrum, Neutrum. Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, daß das Neutrum als bloße Verneinung von Maskul- und Femininum zu schlecht wegkommt. Daher plädöre ich für einen Sechskant, ein Hexalemma der Genera:


                       Ne-Utrum                 

Ne-Maskulinum                          Ne-Femininum

Femininum                              Maskulinum

                       Utrum


Allenfalls kekünne ich mir eine zusätzliche Einfuhr von zwei Genera für ,,alle drei" und ,,keins von allen drei" vorstellen. Wie hießen die dann? Plenum (oder Totum, Omnium) und Nullum (Nihilum)?
#9
Neue Ideen / Re: Conjugatio ex nihilo
2021-01-06, 19:17:50
Zitat von: katakura am 2021-01-05, 20:42:41
ich bin restlos begirsten ... und berage hiermit ant, den perVersen eid kunfgt nur noch mit einem diesbezulgen zusatz zu sprechen ... bzw. werde ich ihn flüxxest entsprechend erweitern ...

Der nihilistische Flügel kann dazu nur weise lächeln.
#10
Neue Ideen / Re: Conjugatio ex nihilo
2021-01-05, 12:44:36
Zitat von: Kilian am 2020-12-30, 09:33:50
Und was gibt es für die GSV dann noch zu tun? ;)
Zitat von: katakura am 2021-01-02, 18:00:04
gsv zur auflus bereit ...

Ich hab da keine Bedenken, so sehr wird sich die GSV von ihrem nihilstischen Flügel nicht trollen lassen. Oder, anders gesagt: Auch wer als Bodhisattva der Verkomplizur die mmU selbst erreicht hat, wird deswegen nicht ablassen, weniger Erlirchtene in ihrem diesbezulgen Streben (d.h. der Praxis der GSV) zu unterstützen.
#11
Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
2020-12-29, 23:37:14
Inzwischen kamen mir zwei Möglichkeiten zur weiteren Verkomplizur des Genus in den Sinn:

1. Das Utrum-Prinzip (eins von beiden, aber nicht das dritte) ließe sich noch mindestens zweimal anwenden: Ein neues Genus für Entitäten im Femininum oder Neutrum, aber nicht Maskulinum; und noch eins für solche im Maskulinum oder Neutrum, aber nicht Femininum. (Man kekünne evtl. noch weiter iterieren, aber vielleicht reichen sechs Genera auch erstmal.)

2. Unterscheidung zwischen Fremd- und Selbstzuschreibung des Genus: Ein Standbild (,,Selbstzuschreibung" Neutrum, sage ich mal) wird fälschlich für einen lebendigen Menschen gehalten (Fremdzuschreibung z.B. Utrum). Der ich von dieser Begebenheit erzähle, drücke ich das in einem entsprechenden Genus (Neutrum-selbst-Utrum-fremd) aus. Die Gesamtzahl der Genera würde dadurch glatt mal quadroren, zusammen mit 1) auf sechsunddreißig!

Diese Fremd-/Selbstzuschrieb-Unterscheidung wird ja in Bezug auf Gender (also nicht direkt Genus) öffentlich viel diskutoren, daher kam mir wahrscheiln diese Idee. Von dieser zeitgenössischen Inspiration abgesehen ist freilich fragwürdig, warum man gerade beim Genus so eine Perspektivunterscheidung machen sollte und nicht auch an anderen Stellen der Grammatik. Also vielleicht eher Quatsch.
#12
Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
2020-12-26, 20:06:51
Ich finds auch gut! (Was fizöre mich zu diesem Urteil quali, frage ich mich? Nix!) Die Einfuhr des Utrums ist auf jeden Fall im Sinne der großen Verkomplizur. (Zu diesem Urteil iert mich immerhin qualifiz, daß ich den richtigen Einsatz des Utrums wahrscheinlich ständig vergessen werde. Weils komplizoren ist.) Und die Änderungen (-eu & ein statt einet) behagen auch meinem Gehör.
#13
Tut-tuuut! Wenigstens ein bißchen Dampf will auch ich mal wieder beitragen. (Mehr wars bei mir ja eh nie.)
#14
Neue Ideen / Conjugatio ex nihilo
2020-12-23, 13:40:07
Inspiroren von meinem alten GSV-Schört, dessen Aufdruck, das dreibuchstabige Partitzip II von ,,absorbieren", sich im Zuge vieler Wüsche Letter für Letter vollstund selbst orb hat, stelle ich vor: Den Kennjokus aus dem Nichts, alternativ Conjugatio ex nihilo, Kennjokus der Nacht* oder auch .

Erstes Hauptmerkmal
des Kennjokus aus dem Nichts ist, daß er nichts konjugiert (d.h. kein existentes Verb). Der Infinitiv schreibt sich folglich:

Damit füllt der  die schmarlze Lücke jener unvollständigen Sätze, in denen man nicht recht weiß, was eigentlich los ist, aber doch nicht bloß ein Gestalmm unzusammenhängender Nomen von sich geben, sondern eloquent auf einen (unbestommenen) prädikativen Zusammenhang hinweisen memüge.

Zweites Hauptmerkmal der Conjugatio ex nihilo ist die Maxime der absolut haltlosen Creatio ex nihilo: Ex nihilo quodlibet – aus dem Nichts folge Beliebiges! Konkret heißt das, daß die Konjugationsreihe nach dem infinitiv ,," (im Infinitiv passiert ja eh nichts, es macht also nichts, daß man ihn nicht sieht) auf jede beliebige Weise fortgesotzen werden kann, wodurch der Kennjokus jeweils manifest (oder auch inkarnoren) wird.

Eine eher konservative Inkarnation:

- nichtse - nachts - nächtse - nein! - null

Eine computertypographische:

-   -   -   -  ! - ​
(Leerzeichen, Schmales Leerzeichen, mathematisches Leerzeichen, no-break space, breitenloses Leerzeichen. Unicode: U+0020, U+2009, U+205F, U+00A0, U+200B)

Erluben ist allerdings genauso, sich an existierenden Verbformen, sowie Wörtern und Namen überhaupt, zu bedienen:

- grinse - schmorte - konjugöre - Milz! - NASA

Das letzte Beispiel deult die bedeutungsvernichtende (antisemantische) Kraft des Kennjokus aus dem Nichts ver: Allein durch seine (Nicht-?)Existenz geraten jegliche Sprachäußerungen unter Verdacht bzw. erlangen das Potential, nichts als gebugene Formen des nichtigen Infinitiv ,," zu sein. Alles kekünne nichts bedeuten. Alles wird nichts beduten haben.


* Zur Bildung aus ,,nichtig" siehe Stork der Substantive, Adjektive auf -ig.
#15
Verohrne, zwar hatte mich Kilian schon vor drei Monden ob der PerVers persoln nachberachtogen, als ich, zur Erholung zwischen zwei Erkülten bis zum Halse in Arbeit, noch nicht einmal einen Kalender für den Juli hatte. Trotzdem habe ich es nicht hinbeknomm, mir den Termin und das Budget freizumachen. Eine starke Zeit euch! Auf die Stork auch des kuschen Gehapparats eine Doppelten zu heben, werde auch ich aus der Ferne mir nicht entgehen lassen.

Mensch, ich war tatsalch schon seit jenem legendären (zumindest für mich) telephonischen Bühnenauftritt einer GSV-PerVers in Gießen nicht mehr dabei, oder? Und auch da ja nur telephonisch. Wird mal wieder Zeit.