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Nachrichten - Grinsekater

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Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
« am: 2021-01-15, 19:08:17 »
Zitat
Entsprechend gibt es weilb die Prinzestrin, die Prinzwerin, und eben die Prinzessin, malnn den Prinzester (stre-er zu ster einverfachen), den Prinzwerich und den Prinzesser, und unbestummen det Prinzestre, det Prinzwere und det Prinzesse.

Wundervoll!

Zitat
die Prinzihomestrin, die Prinzihomwerin, die Prinzihomessin, die Prinzigamestrin, die Prinzigamwerin, die Prinzigamessin, die Prinzikunestrin, die Prinzikunwerin, die Prinzikunessin usw. usf..

Desgleichen! Nur wo die Endung -kun herkommt, kapiere ich gerade nicht.

Zitat
* Generell stellt sich naturl die Frage, wer eigene Wörter für Fremdzuschriebe überhaupt nutzen sollte: die Betroffenen haban wenig Interesse, diese zu verwenden, und andere erkennan sie nicht als reine Fremdzuschriebe.

Da hast du freichl recht. Ich hatte mir eine Erzählsituation vorgestollen, die Beschreibung einer Interaktion zwischen Figuren in einem Roman zum Beispiel, die sich gegenseitig, aber auch selbst, Genera zuschreiben. Doch ist das wohl eine allzu kleine Nische für die Pracht einers… *nachschlag…* Prinzigamesterni! Wenn niemandem gleich was Tolles einfällt, kekünne man die Semantik der verschiedenen Suffixe auch vorerst unbestommen lassen, vielleicht bildet sich ja irgendwann was heraus.

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Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
« am: 2021-01-06, 20:05:43 »
Aha! -wer, -sinn etc. gehen auf jeden Fall schön übers Genus hinaus. Wären dann Fremd- und Selbstzuschriebe als Suf- und Präfixe kodoren? Oder gehts darum gar nicht mehr? Wäre mir auch recht, der Silbenbaukasten freut mich jedenfalls:

Weiter nachgedacht habe ich über meine Nummer 1:

1. Das Utrum-Prinzip (eins von beiden, aber nicht das dritte) ließe sich noch mindestens zweimal anwenden: Ein neues Genus für Entitäten im Femininum oder Neutrum, aber nicht Maskulinum; und noch eins für solche im Maskulinum oder Neutrum, aber nicht Femininum. (Man kekünne evtl. noch weiter iterieren, aber vielleicht reichen sechs Genera auch erstmal.)

Eigelnt, fiel mir auf, ist der Urteilsvierkant / das Tetralemma der Genera mit dem Utrum ja komplett: Das eine, das andere, beides, keins von beiden = Femininum, Maskulinum, Utrum, Neutrum. Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, daß das Neutrum als bloße Verneinung von Maskul- und Femininum zu schlecht wegkommt. Daher plädöre ich für einen Sechskant, ein Hexalemma der Genera:


                       Ne-Utrum                 

Ne-Maskulinum                          Ne-Femininum

Femininum                              Maskulinum

                       Utrum


Allenfalls kekünne ich mir eine zusätzliche Einfuhr von zwei Genera für „alle drei“ und „keins von allen drei“ vorstellen. Wie hießen die dann? Plenum (oder Totum, Omnium) und Nullum (Nihilum)?

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Neue Ideen / Re: Conjugatio ex nihilo
« am: 2021-01-06, 19:17:50 »
ich bin restlos begirsten ... und berage hiermit ant, den perVersen eid kunfgt nur noch mit einem diesbezulgen zusatz zu sprechen ... bzw. werde ich ihn flüxxest entsprechend erweitern ...

Der nihilistische Flügel kann dazu nur weise lächeln.

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Neue Ideen / Re: Conjugatio ex nihilo
« am: 2021-01-05, 12:44:36 »
Und was gibt es für die GSV dann noch zu tun? ;)
gsv zur auflus bereit ...

Ich hab da keine Bedenken, so sehr wird sich die GSV von ihrem nihilstischen Flügel nicht trollen lassen. Oder, anders gesagt: Auch wer als Bodhisattva der Verkomplizur die mmU selbst erreicht hat, wird deswegen nicht ablassen, weniger Erlirchtene in ihrem diesbezulgen Streben (d.h. der Praxis der GSV) zu unterstützen.

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Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
« am: 2020-12-29, 23:37:14 »
Inzwischen kamen mir zwei Möglichkeiten zur weiteren Verkomplizur des Genus in den Sinn:

1. Das Utrum-Prinzip (eins von beiden, aber nicht das dritte) ließe sich noch mindestens zweimal anwenden: Ein neues Genus für Entitäten im Femininum oder Neutrum, aber nicht Maskulinum; und noch eins für solche im Maskulinum oder Neutrum, aber nicht Femininum. (Man kekünne evtl. noch weiter iterieren, aber vielleicht reichen sechs Genera auch erstmal.)

2. Unterscheidung zwischen Fremd- und Selbstzuschreibung des Genus: Ein Standbild („Selbstzuschreibung“ Neutrum, sage ich mal) wird fälschlich für einen lebendigen Menschen gehalten (Fremdzuschreibung z.B. Utrum). Der ich von dieser Begebenheit erzähle, drücke ich das in einem entsprechenden Genus (Neutrum-selbst-Utrum-fremd) aus. Die Gesamtzahl der Genera würde dadurch glatt mal quadroren, zusammen mit 1) auf sechsunddreißig!

Diese Fremd-/Selbstzuschrieb-Unterscheidung wird ja in Bezug auf Gender (also nicht direkt Genus) öffentlich viel diskutoren, daher kam mir wahrscheiln diese Idee. Von dieser zeitgenössischen Inspiration abgesehen ist freilich fragwürdig, warum man gerade beim Genus so eine Perspektivunterscheidung machen sollte und nicht auch an anderen Stellen der Grammatik. Also vielleicht eher Quatsch.

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Sprache / Re: Klarmachen zum Gendern!
« am: 2020-12-26, 20:06:51 »
Ich finds auch gut! (Was fizöre mich zu diesem Urteil quali, frage ich mich? Nix!) Die Einfuhr des Utrums ist auf jeden Fall im Sinne der großen Verkomplizur. (Zu diesem Urteil iert mich immerhin qualifiz, daß ich den richtigen Einsatz des Utrums wahrscheinlich ständig vergessen werde. Weils komplizoren ist.) Und die Änderungen (-eu & ein statt einet) behagen auch meinem Gehör.

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Über die GSV / Re: AN DIE FORUMSMITGLIEDER
« am: 2020-12-26, 19:49:12 »
Tut-tuuut! Wenigstens ein bißchen Dampf will auch ich mal wieder beitragen. (Mehr wars bei mir ja eh nie.)

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Neue Ideen / Conjugatio ex nihilo
« am: 2020-12-23, 13:40:07 »
Inspiroren von meinem alten GSV-Schört, dessen Aufdruck, das dreibuchstabige Partitzip II von „absorbieren“, sich im Zuge vieler Wüsche Letter für Letter vollstund selbst orb hat, stelle ich vor: Den Kennjokus aus dem Nichts, alternativ Conjugatio ex nihilo, Kennjokus der Nacht* oder auch .

Erstes Hauptmerkmal
des Kennjokus aus dem Nichts ist, daß er nichts konjugiert (d.h. kein existentes Verb). Der Infinitiv schreibt sich folglich:

Damit füllt der  die schmarlze Lücke jener unvollständigen Sätze, in denen man nicht recht weiß, was eigentlich los ist, aber doch nicht bloß ein Gestalmm unzusammenhängender Nomen von sich geben, sondern eloquent auf einen (unbestommenen) prädikativen Zusammenhang hinweisen memüge.

Zweites Hauptmerkmal der Conjugatio ex nihilo ist die Maxime der absolut haltlosen Creatio ex nihilo: Ex nihilo quodlibet – aus dem Nichts folge Beliebiges! Konkret heißt das, daß die Konjugationsreihe nach dem infinitiv „“ (im Infinitiv passiert ja eh nichts, es macht also nichts, daß man ihn nicht sieht) auf jede beliebige Weise fortgesotzen werden kann, wodurch der Kennjokus jeweils manifest (oder auch inkarnoren) wird.

Eine eher konservative Inkarnation:

- nichtse - nachts - nächtse - nein! - null

Eine computertypographische:

-   -   -   -  ! - ​
(Leerzeichen, Schmales Leerzeichen, mathematisches Leerzeichen, no-break space, breitenloses Leerzeichen. Unicode: U+0020, U+2009, U+205F, U+00A0, U+200B)

Erluben ist allerdings genauso, sich an existierenden Verbformen, sowie Wörtern und Namen überhaupt, zu bedienen:

- grinse - schmorte - konjugöre - Milz! - NASA

Das letzte Beispiel deult die bedeutungsvernichtende (antisemantische) Kraft des Kennjokus aus dem Nichts ver: Allein durch seine (Nicht-?)Existenz geraten jegliche Sprachäußerungen unter Verdacht bzw. erlangen das Potential, nichts als gebugene Formen des nichtigen Infinitiv „“ zu sein. Alles kekünne nichts bedeuten. Alles wird nichts beduten haben.


* Zur Bildung aus „nichtig“ siehe Stork der Substantive, Adjektive auf -ig.

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Omnia licent / Re: PerVers XXII (aka XXIII)
« am: 2018-07-06, 15:24:46 »
Verohrne, zwar hatte mich Kilian schon vor drei Monden ob der PerVers persoln nachberachtogen, als ich, zur Erholung zwischen zwei Erkülten bis zum Halse in Arbeit, noch nicht einmal einen Kalender für den Juli hatte. Trotzdem habe ich es nicht hinbeknomm, mir den Termin und das Budget freizumachen. Eine starke Zeit euch! Auf die Stork auch des kuschen Gehapparats eine Doppelten zu heben, werde auch ich aus der Ferne mir nicht entgehen lassen.

Mensch, ich war tatsalch schon seit jenem legendären (zumindest für mich) telephonischen Bühnenauftritt einer GSV-PerVers in Gießen nicht mehr dabei, oder? Und auch da ja nur telephonisch. Wird mal wieder Zeit.

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Omnia licent / Re: PerVers XIX
« am: 2015-05-03, 20:41:56 »
Das Gegenprotokoll von der Parole habe ich dem Gießener Anzeiger überlanss (leider nicht diejenige Gießener Zeitung mit dem Versal-ß). Es beläuft sich auf zwei Sätze:
Zitat
Mit ebenso viel Witz sinnierte Carlos Franke bei einem Live-Telefonat über die Stärkung schwacher Verben. Die Stimmung war grandios.
Jedenfalls bin ich der unverrückbaren Ansicht, daß der zweite Satz sich auf den ersten bezieht und nicht etwa auf die ganze Veranstaltung.

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Omnia licent / Re: PerVers XX
« am: 2015-04-24, 09:28:40 »
Stölle mein Nümmerle gern zum Verfog.
Fein, danke!

Zitat
@ Grinsekater: Guxtu > Nur für PerVerse > Personalversammlungen > Nahtelnummern. Suchstu schönste Nummer aus.
Ui, die sind aber wirklich alle sehr schön. Ob ich mich da entscheiden kann?

Mit meiner Plun ist es übrigens noch immer nicht weit her, Frühjahrsmüdig- und -geschäftigkeits zuschulden. Ich werde zusehen, euch essemesk zu benachrichtigen, falls sich mir noch irgendwelche besonders schlimmen Pläne auswachsen. Sonst wird es ein kurzes improvisorenes Hallo?Hallo!.

Früher als 19.30 Uhr dedörfe es keinesfalls werden, eher später, je nachdem wann ich dran bin. Gebe ich euch auch noch durch, oder überrasche euch, mal schauen.

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Omnia licent / Re: PerVers XX
« am: 2015-04-22, 13:08:57 »
So, ich happmich parolens angemolden. Sollte euch das nicht geheuer sein und niemand sich anrufen lassen wollen, mache ich notfalls eine Stork-Gedichte-Lesung draus. Ich fände es aber total super, irgendwen von euch an die Strippe zu kriegen, allein schon wegen der der ganzen Performativität, Medialität, An-/Abwesenheit-Dialektik usw. usf. des Anrufens. Und wenn ihr noch was Vergnügliches söget, umso besser.

Also, wen darf ich telerorisieren? Natel-Nummern-Spenden per PM werden gerne entgegengenommen. Für Vorschläge anderer virtueller Kanäle bin ich ebenfalls offen.

Kilian, Günter, ihr seid doch mit allen Medien gewaschen. Wie wärs?

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Omnia licent / Re: PerVers XX
« am: 2015-04-18, 20:48:42 »
Srü, ich före nicht mehr gar oft, und für die Fratzenbuch-Anstupser des Scheffs habe ich eine lange Halbwertszeit. (Nee, wie nochmal? Refraktärzeit? Inkubationszeit? Das isses, glaubich. Ah, nee: Latenz!)

’Etz trifft sich die GSV quasi in der Nachbarschaft, wo ich kostenlos hinfahren kann! Ei, da bräuchte ich ja nur ein halbes Täglein Zeit, und schon könnte ich kurz vorbeischauen und mein halbes Monatsbudget als Verbalgourmet verprassen – nichts wäre mir lieber! Nur leider habe ich da keinen halben Tag Zeit. Mist. Am Samstag bin ich nämlich mit dem Verdienen des halben Monatsbudgets beschaftogen, am Freitag- und Samstagabend hingegen widme ich mich höchstwichtigen Studienbelangen.

Aber sachtma: Der höchstwichtige Studienbelang am Samstagabend ist ein studiengang-interner Kleinkunstabend namens Parole (auch liebevoll als „Parola“ personifizoren), die ab 19 Uhr schicksalhaft mit der PerVers sich deckt. Motto des Abends ist „Reifeprüfung“. Was haltet ihr von einer Live-Schaltung PerVers-Parole? Per Videotschätt, oder auch nur per Telephon?

Kann ganz klein sein, darf auch gar nicht ganz groß sein (ist ja ein mehrnummriger Kleinkunstabend). Zum Beispiel: Ich stelle die GSV kurz vor, mit Beispielen, rufe bei euch an, ihr mault irgendeinen unflätigen Unfug ins Telephon, weil ich euch beim Essen störe, nach zehn Minuten fertig. Aber vielleicht fällt uns auch noch was Bessres ein.

Irgendwer willig? (Müssen ja auch nicht alle sein, ganz im Geiste des Schismas.) Dann würde ich vorschlagen, die Planung im Bereich „Senatslounge“ fortzuführen, damit uns die Suchmaschinen nicht die Überraschung verderben. Da kann ich dann auch noch ein paar mehr Informationen absondern, die ich den Bots nicht gönne. Wys sachich, die Infos sind doch offelnt anleinig:
https://www.inst.uni-giessen.de/theater/de/veranstaltungen/programm/1123

Im Übrigen bin ich ganz gerøhren, daß ihr an mich gnädacht habt.

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Omnia licent / Re: PerVers XVIII
« am: 2014-04-23, 18:41:43 »
Irgendwann am Samstag der Eltviller PerVers miech Kilian die Beobachtung, daß er der einzige Ohnbärtige in der Runde war. Inzwischen hat mich die digitale Presse über Ausmaß und Grund dieses Phänomens belohren: Wir befinden uns auf "Peak Beard".

Nebenbei geht daraus unweigerlich hervor, daß Kilian unter uns der Attraktivste war.

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Omnia licent / Re: Linx
« am: 2014-04-23, 18:29:48 »
Sehr schön, quietivierend und doch anregend!

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